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Kaufentscheidungen

Fast 5 Jahre lang „arbeiten“ mein iMac und ich schon fast wunschlos glücklich zusammen. Mac OS X und ich, das passt einfach. Zuerst Tiger, dann Leopard und zuletzt Snow Leopard, alles machte der iMac mit. Klaglos. Keine Ahnung, wann ich das System zuletzt neu aufgesetzt habe. Muss ewig her sein. Wozu auch, wenn alles läuft. 5 Jahre alt ist er nun, der iMac. Zwischendurch bekam er ein RAM-Update spendiert und werkelte fröhlich weiter.

Seit wir aber die Nikon haben und ich häufiger RAW-Bearbeitung mache, merke ich doch, dass er langsam an die Grenzen seiner Kraft stößt. Ist ja auch ein älterer Herr. Wir nahmen und also vor, diesen Sommer nach einem Nachfolger zu schauen.

Nun ist Sommer (naja mehr oder weniger) und ihr könnt euch denken, was nun kommt. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, einen etwas längeren Artikel zu schreiben. Schließlich habe ich schon 5 Jahre Mac-Erfahrung auf dem Buckel, diese ließ ich selbstverständlich miteinfließen, obwohl wir nun zwei Meinungen unter einen Hut bringen mussten.

Dass es wieder ein Mac wird, war von Anfang an klar. Never change a running system und so. Und wir wollten im Apple Store bestellen, da wir hier in der Pampa wohnen und wir uns unseren Mac individuell zusammenstellen wollten.

Was wir (hauptsächlich ich) am Mac machen:

  • Internet mit allem, was dazu gehört (Surfen, RSS, Mail, Homepage, Blog…)
  • Bildbearbeitung und Verwaltung. Auch Raws. Ich liebäugelte mit Aperture.
  • Videos konvertieren.
  • Vielleicht mal nen Film bearbeiten. Die Nikon kann in HD aufnehmen.
  • Das alles und vieles mehr natürlich gleichzeitig.

Das soll der neue Mac haben und können:

  • Natürlich genug Leistung für uns.
  • Eine große, einigermaßen schnelle Festplatte oder SSD.
  • Dirk war recht neutral, aber ich äußerte den Wunsch nach einem Notebook. Man kann überall in der Wohnung rumhocken und „arbeiten“. Denn unser Büro ist nicht so gemütlich. Im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Ein Notebook kann man außerdem mit zu Muddi und Scheff / in den Urlaub usw. nehmen. Flexibel halt.
  • Der Bildschirm soll nicht zu klein sein. 15″ Minimum. Oder halt nen externen Monitor zum Notebook (aber eher nicht).
  • Superdrive. Ich gebe es zu, sehr oft braucht mans nicht, aber was wenn doch? Sei es wegen einer Software-CD (OK, da geht auch ein externes Laufwerk) oder wenn man unterwegs DVDs gucken möchte (Killer-Argument! Da will ich kein Externes mitschleifen!).
  • Eine Maus. Ich mag Trackpads nicht. Ich schiele schon lange zur Magic Mouse…
  • Außerdem soll er wieder mindestens 5 Jahre halten.

Wegen mangelnder Mobilität schieden also gleich folgende stationären Macs aus:

  • Mac Pro. Der wäre eh „leicht“ überdimensioniert gewesen. Außerdem zu teuer. Und einen Bildschirm hätten wir auch gebraucht.
  • Mac Mini. Das andere Extrem – zu mini! Ob wir mit dem 5 Jahre zufrieden wären? Auch wieder ein Bildschirm nötig.
  • iMac. Aber ehrlich: Wenn es auch ein stationärer Rechner hätte sein dürfen, hätten wir ihn genommen. Ich finde das Konzept „Bildschirm und Rechner in Einem“ nach wie vor genial. Und der hat richtig Leistung! Negativ: der glänzende Bildschirm.

Damit blieben also MacBook Air und MacBook Pro.

MacBook Air. Klein, schlank und leicht. Zu klein für uns. Das „größte“ Air kostet mehr als das kleinste Pro. Hat aber weder Superdrive noch Ethernet. Außerdem finde ich, dass ein Air nicht als Erstrechner taugt. Bei meiner Arbeitsweise sackt das bestimmt zusammen, wetten?

Also ein MacBook Pro. Puh. Die habe ich schon vor 5 Jahren angesabbelt. Und nun ist es endlich soweit! *Freu* Nur welches? Ich finde, es ist ein hervorragender Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung.

  • MacBook Pro 13″: Zu klein und zu schwach. Scheidet also aus.
  • MacBook Pro 15″: Noch zu klein? Hat einen SD-Kartenleser. Engere Wahl.
  • MacBook Pro 17″: Schon zu groß? Zu teuer? ExpressCard/34-Steckplatz war mir suspekt (was soll das sein?). Schloss ich aus.

Nun hatte ich mich schon auf das 15er eingestellt. Klar war:

  • den Standard-Arbeitsspeicher. RAM bei Apple ist zu teuer, aufstocken kann man später selbst.
  • keine SSD (512 GB kosten 1.200 € Aufpreis! Ich will aber Platz!)
  • Stattdessen lieber die 500 GB Festplatte mit 7.200 U/Min. Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Platz.
  • Blendfreier Bildschirm und damit hochauflösend. Wollen Notebook und keinen Spiegel.

Es ging nur noch um die Frage, ob den 2,0 GHz oder den 2,2 GHz.

  • 2,0 GHz. Vorteil: der Preis. Aber reicht die Leistung?
  • 2,2 GHz. Wirken sich die 0,2 GHz mehr wirklich so sehr aus? Hat aber die bessere Grafikkarte. Gut für Aperture & Co.?

Schwierige Entscheidung, nicht wahr? Nun schockte mich mein Mann mal wieder. Er hielt einen längeren Vortrag über Preis-Leistungsverhältnisse. Ein für uns angepasstes 15″ 2,2 GHz würde fast so viel kosten wie ein 17″, bei dem man aber den größeren Bildschirm, einen USB-Anschluss mehr und die (seiner Meinung nach) flexiblere ExpressCard/34-Schnittstelle hätte. Okay, hat er Recht, also den kleinen 15″. Nein, seine Schlussfolgerung war anders als meine: das 17″ sollten wir nehmen. Ich war perplex, wie man sich denken kann. Ob ich nicht einverstanden wäre? Äh, doch! Und ExpressCard/34? Doch nicht so übel. Kann man für alles Mögliche nehmen, Kartenleser, SSD, was auch immer. Also 17″. *Zitter*

So sah es dann aus:

  • 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
  • 4GB 1333MHz DDR3 SDRAM
  • 500 GB Serial-ATA mit 7200 U/Min.
  • 8-fach SuperDrive
  • Hochauflösendes blendfreies Widescreendisplay

In den Warenkorb kam außerdem die Magic Mouse. Hurra!

Am 25.07. haben wir bestellt und dann hieß es warten… Das Book kam aus China oder so, das dauerte. Selbstverständlich verfolgte ich den Status der Bestellung quasi ständig im Internet. Dirk machte sich sehr lustig über mich. Komischerweise wusste er aber auch immer Bescheid, wo sich das Päckchen gerade befand! :grin:

Am Donnerstag, 04.08. war es endlich soweit und ich konnte mich dem genüsslichen Auspacken und Einrichten des Systems widmen. :luv:

iMac III – oder: Er ist da!

Ja, nun bin ich schon 1 Tag stolze Besitzerin meines iMacs! Die Story, die sich gestern zutrug:

Papa und ich fahren mit rasanten 80 km/h auf der Autobahn (grrrrrr…) ins Apple Center um ihn zu holen. Eigentlich war er ja schon vorgestern da, aber wenn man seinen Geburtstag nachfeiert, kann man seine Gäste nicht alleine lassen… ;-) Die Verkäuferin lächelt mich wissend an. OK, ich gebs zu: ich grinse wie ein Honigkuchenpferd… Bin ziemlich verblüfft über diesen riesigen Karton, der aber sehr hübsch designt ist. (Ob ich den wohl noch für etwas benutzen kann?) Hm, hätte vielleicht Probleme gehabt, ihn meinem Fiat zu transportieren, aber Sitze umlegen ginge vielleicht… Ich schweife ab!

Zu Hause angekommen, machte ich mich ans Auspacken. Schade, dass ich keine Digitalkamera besitze, denn dann hätte ich das ausführlichst dokumentiert! :-)

Stolz erkläre ich Muddi, dass ich nur Tastatur und Maus anschließen und das Ganze mit Strom versorgen muss und dann kann’s schon losgehen. Gesagt getan…

Oh Gott, hilfe! Drücke auf An-Knopf und rechts unten beginnt eine Kontrollleuchte zu blinken, der Bildschirm bleibt aber schwarz! Das sieht ein bisschen kläglich (oder verzweifelt???) aus…

Auch längeres Drücken führt zu keinem Ergebnis. Langsam fange ich an, Bauchschmerzen zu kriegen. Ich bin doch nicht zu dämlich nen Mac anzuschalten?! Krame also hektisch das kleine iMac-Handbuch hervor. Finde den Abschnitt zur Fehlerbehebung, wenn der iMac nicht starten will.

Hm, am Arbeitsspeicher kann’s also liegen. Die werden doch keinen defekten Speicher eingebaut haben?! Und wie soll ich das kontrollieren? Kann iMac ja schlecht auseinander nehmen, oder?

Ah, geht doch ganz einfach. iMac hinlegen und Kläppchen unten abschrauben. Sollte machbar sein. Super, ich, die noch nie nen PC aufgeschraubt habe, muss mir an nem Mac zu schaffen machen! Und es geht auch noch ganz einfach!

Idioten! Klebt auf einem Speichermodul doch tatsächlich noch so ne Art Preisschild! Ich glaub, ich spinne! Pule also Preisschild ab. Auf dem anderen klebt auch noch was, bin mir nicht sicher, ob es auch runtergehört. Will ja nichts kaputt machen! Beschließe, es erst einmal drauf zu lassen. Also wieder rein und nächster Versuch…

iMac gibt wohlklingenden Ton von sich! Ja, er läuft!!! Ein Riesen-Fels kullert mir vom Herzchen…

Ich werde von hübschem Willkommensvideo begrüßt. Höflich!

Netter Einrichtungsassistent! Mac OS X will nur das Kennwort für mein Drahtlos-Netzwerk wissen, den Rest macht es alleine. Und ich hatte mir extra eine Anleitung besorgt – Spielverderber! :-) Praktisch, praktisch!

Igitt, was ist das? Bei der Auswahl des Benutzerbildes erscheint so ein komisches sich bewegendes Bild mit schräger Gestalt drin. Kriege Schreikrampf, als ich merke, dass ich das bin! Er filmt mich!

Mac OS X startet und ich bin entzückt. So ein riesiger Desktop – oder Schreibtisch, wie es auf nem Mac heißt. 1680×1050 – wow!

Arbeitsspeicher wurde nicht komplett erkannt (nur 512 MB statt 1 GB). Schalte iMac also aus und entferne auch die restlichen Aufkleber. Jetzt ist alles OK! Wenn frau nicht alles selber macht… Meine Theorie: Apple hat das so reingesteckt (vielleicht als Schutz beim Transport) und die im Apple Center haben das nicht weiter kontrolliert – hrrrrm…

Ich aktualisiere gleich die Programme, die für mich wichtig sind, inklusive Mac OS X selbst. Muss ja auch sein…

Ansonsten läuft alles super-toll. Mit Safari konnte ich mich nicht richtig anfreunden und habe mir meinen geliebten Firefox als Mac-Version inklusive Erweiterungen (Adblock usw.) besorgt.

Mangels Alternative setze ich mich mit iPhoto auseinander und verschlagworte gerade alle Bilder – hat auch seine Vorteile. Aber ein Bilder-Browser wie Xnview wäre mir lieber.

Meine iTunes-Bibliothek wurde von Windows tadellos übernommen – inklusive aller Zähler und Bewertungen! Den iPod lasse ich im Windows-Format zwecks Daten-Austausch mit Freunden.

Front Row finde ich sooo genial! Beim Musik-Abspielen fast wie iPod in groß! Der iMac hat auch einen super Klang (verglichen mit meinem PC). Und dann noch die niedliche Fernbedienung!

Adium mag ich auch. Ist auch richtig hübsch. Nur schade, dass die ganzen ICQ-Extraz nicht funktionieren. Naja, besser gar nicht als nur teilweise, wie es gerade bei meinem Windows-ICQ der Fall ist!

Adressbuch und iCal sind auch sehr praktisch. Mail find ich auch gut. Leider konnte ich nicht alle Mails von Thunderbird importieren.

Abgestürzt ist bis jetzt nur ein Programm, nämlich Firefox. Hatte aber keine Folgen fürs System.

Die Menüleiste oben ist noch ungewohnt. Habe gestern verzeifelt nach den Adium-Einstellungen gesucht. Ist eine Weile vergangen, dass sie mich die genze Zeit oben am Bildschirm anlachen!

So, genug für heute, muss ja noch etwas sinnvolles machen!

iMac II b

Ha, sehr gut. An den iMacs hat sich nix geändert. Nur neue Mac Pros und Xserve auf der WWDC. Bin beruhigt, denn wär ja blöd wenn die iMacs erweitert worden wären und ich hab mir schon einen bestellt… Manchmal ist es gut auf Risiko zu spielen. Nicht auszudenken, wenn ich gewartet hätte und erst heute bestellen würde. Oh Gott, allein der Gedanke…

Bin immernoch sehr aufgeregt am warten. Hatte teilweise schlechtes Gewissen wegen meines neuen „teueren Spielzeuges“, aber jedesmal, wenn mein PC (ca. 2 Jahre alt) wieder abstürzt, weiß ich wieder, wieso ich nen iMac will…

iMac II

Oooooh Gott! Er ist so toll! Habe mich für das 20er-Modell + 1 GB RAM + Apple Care für 1807 € entschieden. Die müssen ihn aber erst bestellen – innerhalb von 3 Tagen kriege ich ihn! Bis dahin werde ich wohl meine Nägel abgekaut haben! Mann, bin ich aufgeregt!

Lustig: mein Herr Papa hat die Harman Kardon Soundsticks II 2.1 Lautsprecher für ‘ne Kaffeemaschine gehalten! Nein, ich weiß nicht wieso… Er denkt außerdem, dass ein iPod („Was isch jetzt des schu wieder für ä Mischd?“) etwas zum Essen ist! Zu seiner Verteidigung: er hat mit Computern und Multimedia überhaupt nichts am Hut.

iMac I

Morgen ist es nach monatelangem Sparen endlich soweit: ich werde mich in das nächste Apple Center (1 Stunde Autofahrt) bequemen und mir meinen ersten Mac kaufen! Höchstwahrscheinlich wird es ein iMac sein – *seufz* *schmacht*. Zuerst hatte ich das Macbook in Erwägung gezogen, aber da mein PC heftigst am Rumspinnen ist, glaube ich, dass der Mac bald die ganze Arbeit übernehmen muss. Ein Macbook Pro wäre etwas zu teuer für mich (schaaade).

Ich kann es kaum abwarten, hoffe nur, dass ich ihn gleich mit nach Hause nehmen kann. Weil ich so ungeduldig bin, weigere ich mich auch zu warten bis die WWDC vorbei ist. Ah, mein Timing ist wie immer unübertroffen!

Bin so nervös, dass ich nicht schlafen kann. Habe heute schon um mich abzulenken meine Schuhschachtel von Zimmer umgeräumt, d.h. Möbel umgerückt – sieht jetzt ganz OK aus. Irgendwie muss ich mir ja die Zeit vertreiben…

Werde mich jetzt zu Bett begeben und vielleicht noch Sakrileg weiterlesen. Habe ich aus “meiner” Bibliothek ausgeliehen. Mann, das fällt schon auseinander! Möchte doch wissen, was die Leute mit den Büchern anstellen…?