Neues Theme: TwentyTen

Endlich ist es vollbracht! Ich habe mich schon lange an Freshy 2 sattgesehen, aber bisher hat mir immer die Zeit gefehlt, meinem Blog einen neuen Look zu verpassen. Aber: Zeit muss man sich halt nehmen!

Die Idee war simpel: TwentyTen, das WordPress-Standardtheme, sieht schon mal ganz gut aus. Also muss ich nur ein paar Feinheiten vornehmen, vor allem sämtliche Serifen-Schriften rausschmeißen. Das löste ich mittels Child-Theme, damit das ganze auch Update-sicher wird. Kein Problem.

Was mich aber schier zur Verzweiflung brachte, war meine mühsam eingefügte Smilie-Box im Kommentar-Formular. Stellte nämlich fest, dass das Kommentarformular in TwentyTen nicht mehr direkt in der comments.php steht, sondern mittels

?php comment_form(); ?

aufgerufen wird. Gah. Und wie kriege ich meine Smilies so hübsch rein wie früher? Ich habe versucht, mir PHP bzw. WordPress-Interna-Profiwissen anzulesen, aber ich bin zu blöd dazu. :dead: Jetzt isses gesagt, ich gebe es zu! Habe nun das leicht abgewandelte Kommentar-Formular aus Freshy 2 in mein Child-Theme kopiert. Mir ist einfach nichts blöderes eingefallen.

Ja, liebe WordPress-Profis, der Code in der comments.php ist mit eurer „neuen“ Methode kompakter und übersichtlicher. Leider kapieren nun Fast-Laien wie ich, die nur eine Kleinigkeit einfügen wollen, nichts mehr. Herzlichen Dank dafür! :thumbsdown:

Jedenfalls erstrahlt Kullerchen.de jetzt in neuem Look! Meine Galerie läuft – übrigens schon etwas länger – unter NextGen-Gallery! Habe noch nicht alle Bilder eingepflegt, aber ich mache Fortschritte. Links auf die Galerie in alten Blogeinträgen werde ich noch nach und nach ändern.

Abschied und Willkommen

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr etwas neues bekommt und dafür etwas altes, aber liebgewonnenes aufgeben müsst? Das „Neue“ ist aufregend, ungewohnt und komfortabel und hat entsprechend viel Geld gekostet. Aufgrund seiner langen Lebenszeit leidet das „Alte“ unter Verschleiß, hat viele Macken und es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Wartungsarbeiten anstehen. Aber es hat euch lange Zeit immer treu begleitet, ihr habt viel zusammen erlebt, schönes und ärgerliches. Es wurde zu einer Konstante in euerem Leben, eine Art Freund.

So geht es mir gerade. Nach bald 8 gemeinsamen Jahren musste ich mich von meinem heiß und innig geliebten Fiat trennen. Er hat fast sein halbes Autoleben (fast 16 J.) bei mir verbracht. Und was haben wir alles zusammen erlebt…! Vor zwei Jahren unterhielt er uns mit einer kaputten Kupplung, einem kaputten Anlasser und Batterie sowie Rostlöchern im Unterboden. Und der Geräuschpegel seines Auspuffs machte mir in letzter Zeit mal wieder Sorgen. Aber im Ernst: in den Alter darf doch sowas mal passieren!

Lieber Fiat, ich danke dir

… für die „Liebe auf den ersten Blick“ als ich dich im August 2003 als Führerschein-Frischling das erste Mal sah.
… dass du mich mit Julia & Gepäck nach dem Abi mit Tonnen von Gepäck in den Urlaub nach Bayern und zurück gebracht hast
… dass du mich mehrere Male nach Calw und wieder heim gebracht hast, wenn mir der Zug einfach zu blöde war
… dass du mich ganz, ganz oft zu Dirk und wieder zurück zu Muddi und Scheff gebracht hast
… dass du mich mit einer stabilen Fast-Vollbremsung (ohne ABS!) bei 130 km/h auf der Autobahn vor schweren Verletzungen und noch schlimmerem bewahrt hast (Ich war auf der linken Spur gerade am Überholen, als die Tante plötzlich meinte, sie müsse ohne zu Schauen die rechte Spur räumen, weil gerade jemand auffahren wollte. Nur durch besagte Fast-Vollbremsung konnte ich einen Crash verhindern. Ich dachte, jetzt ist es vorbei… :scombust: )
… dass du in unserer gemeinsamen Zeit nur 2x nicht anspringen wolltest. Einmal war ich selbst schuld (Innenraumbeleuchtung…), einmal war die Batterie samt Anlasser hinüber.

Fiats Nachfolger seit genau einer Woche ist mein Citroen C3 VTi 95 Tendance (mit USB-Box und Bluetooth!) in Rot. Und so happy ich mit meinem Citroenchen bin (er ist wirklich, wirklich toll!), ich fühle mich doch so, als hätte ich einen Freund verraten und abgeschoben. Gegen was Jüngeres eingetauscht quasi. :cry:

Ich hoffe, mein Fiatchen findet noch einmal einen netten Besitzer, wo er einen schönen Auto-Lebensabend verbringen kann. An Schrottpresse mag ich gar nicht denken… :sblank: Als mein allererstes Auto wird er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Ja, das klingt alles unheimlich rührselig und kitschig. Und nein, er ist nicht „nur ein Auto“.

In diesem Sinne auch: Willkommen Citroenchen, auf ein mindestens ebenso langes Autoleben! :caffienated:

Galerie: Citroen C3

Plätzchen backen 2010

Ich liebe Backen! :luv: Und nach zweijähriger Plätzchen-Back-Pause musste mein armer Eheman dran glauben und mir assistieren. Ich gab mich auch ganz bescheiden und habe nur 3 halbe Rezepte gebacken.

Spritzgebäck nach Omas Original-Rezept: Immer wieder toll – aber dieses Jahr sind sie mir ganz besonders gut gelungen! So lecker waren sie noch nie!
Dirk: Bestimmt nur, will sie so gut durchdrillt wore sin! :cool:
Naja, wie er meint…

Vanillekipferl: Neu ausprobiert nach einem ganz leicht abgewandelten Rezept aus dem Brigitte-Plätzchen-Heftchen. Sehr gut gelungen! Nehme ich doch glatt in mein Repertoire auf! Einziges Manko: das Formen! Betrachtet mal das schön geformte Kipferl auf dem Haufen obendrauf und im Vergleich dazu das leicht – äääh – Merkwürdige links darunter. Und jetzt ratet mal, welches Dirk gemacht hat und welches ich. Kleiner Tipp: mein Gehilfe ist jetzt noch viel eingebildeter! :grin:
Dirk: Des isch doch einfach! Hesch früher nid mit Knete gspielt?
Ich: Ha doch! (Erinnere mich an diverse Knet-Schweinereien meinerseits.) Was het des do damit zum tue?
Dirk: Ja, hesch do nid so Sache gformt?
Ich: Nee!
Klein-Sandra war nämlich feinmotorisch noch unbegabter als Immer-Noch-Klein-Sandra. Und ich sah Klein-Dirk vor mir, der mit grüner Knete die perfektesten Kipferl formte. Gnah!

Zimtsterne, auch aus dem Brigtte-Heftchen: Mit denen bin ich nicht so zufrieden. Weil Dirk in der Musikprobe war, habe ich sie im Alleingang gemacht – und dafür sehen sie wirklich toll aus! Aber der Geschmack ist ausbaufähig. Vielleicht hätten sie länger backen müssen? Sie haben nämlich eine leicht gummiartige Konsistenz. Und nach Zimt schmecken sie auch nicht, obwohl ich großzügig dosiert habe.
Dirk: Schu klar, dass die nid gut sind. Do war ich schließliCHHRR nid beteiligt!

Meine frühere Assistentin (Muddi) war da irgendwie bescheidener, echt wahr. Dafür kriegen sie und der Scheff ein Überraschungspäckchen mit unseren Erzeugnissen. Hoffentlich kommt das heil an…

Und noch was:
Liebe Brigitte-Redaktion!
Glaubt bloß nicht, ich nicht bemerkt, dass ihr die beiden oben genannten Rezepte schon mal veröffentlicht habt und zwar 2003! Ha!

Das Kullerchen grinst!

Ich bin gerade mächtig in Bastelstimmung. Einerseits stelle ich endlich meine Galerie um und zwar richtig „professionell“ mit Nextgen Gallery. Ein Widget habe ich schon in der Sidebar, aber die neue Galerie ist noch nirgends verlinkt. Es sind nämlich bis jetzt fast nur alte Bilder drin, denn ich trage sie nach und nach chronologisch ein und das beginnt halt mit 2006. Das verlangt die Perfektionistin in mir!  Sauarbeit. :grin:

Und dieser nette orange-farbene Geselle oben steht für die nächste Neuerung. Es gibt hier ab jetzt richtig schicke Smilies, jawoll! Und das Einbauen war sogar relativ einfach. Keine Anleitung, nur ein paar Links / Credits. Von vorne:

Ich bin regelmäßige Blogwiese-Leserin. Und Cindys Blob-Smilies fand ich schon immer verschärft. Als ich in ihren älteren Beiträgen stöberte (sowas mache ich furchtbar gerne!), entdeckte ich ihren Artikel über Custom Smilies. Nützlich! Gebookmarkt! Da fand ich auch heraus, welche Smilies sie benutzt, nämlich die Blob-Smilies von Irma.  Juhu! Besagte Blobs gibt es auch in einigen Farben, die Orangen sind wie gemacht für mein Blog. Auch gebookmarkt.

Vor zwei Monaten flatterte mir von Admartinator ein Artikel über ausklappbare Smilie-Boxen in den Google Reader. Genau das, was ich brauche, denn Ich will keine 3 Reihen mit Smilies über meinem Kommentarfeld. Ebenfalls gebookmarkt.

Gestern habe ich meine 3 Bookmarks endlich angewendet – et voilà! In diesem Sinne: :caffienated:

Galgenhumor

Lange gab es keine Sprüche vom Scheff, aber es gibt neues! Der arme Scheff leidet am grauen Star und bekommt deshalb beide Augen operiert, d.h. die Linsen werden ausgetauscht. Uah. Die erste Operation hat er schon hinter sich. Und gleich zur Beruhigung: ja er hat es gut überstanden! Ist heutzutage wohl ein Routineeingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Doppel-Uah.

Ich rufe hinterher besorgt an:
Ich: Wie geht’s dinnem Aug?
Scheff: Ha, ich hab’s noch! (Ach nee!)

Scheff: Un des wird dann unter örtlicher Betäubung gmacht!
Ich: Uah!
Scheff: Ha, des macht nix, ma sieht eh nix! (Wie auch, ohne Linse… *grusel*)

Scheff: Un denn het mich der Arzt kurz vorher gfrogt, ob ich Schmerze hab. Und ich hab gsait ja.
Ich (und Arzt wohl auch): !!!
Scheff: Ja im Kreuz! Ich bin ä wingli blöd gläge. War au unbequem. Des hab ich dem denn au gsait!

Mann, so eine lockere Einstellung hätte ich auch gern!

Mmmh!

Ich bin ein
Kaffee-Geniesser

Kaffee-Geniesser

Dir ist wichtig, was in deine Tasse kommt. Jeder Kaffee ist für dich Genuss und alles andere als die Befriedigung eines schlichten Bedürfnisses.

Welcher Kaffeetyp bist du?

… und so ist es auch! Ich verzichte lieber auf einen schlechten Kaffe, bevor ich ihn runterwürge. Sooo wichtig ist mir das Koffein nun doch wieder nicht. Bestes Beispiel: der Kaffee hier im Büro.
Habe mir letztens auch eine, oder besser gesagt zwei (blödes Plastik-Gewinde), French Press zugelegt. Einfach göttlicher Kaffee! Ich denke, darüber werde ich mal genauer schreiben.

Famililienzuwachs: Nikon D5000

Ich vergaß total mit unerer neuesten Errungenschaft anzugeben! Seit dem 15. Januar bekam unsere fotografische Flotte Verstärkung durch eine Digitale Spiegelreflexkamera! Jawoll, wir werden professionell!
Die Wahl fiel nach ausführlichster Recherche meinerseits (beschränkt auf Canon und Nikon – sonst dreht man durch!) auf die Nikon D5000. Reines Bachgefühl. Großartig falsch machen kann man bei den Einsteiger-Modellen eher nichts. Als „Canoniere“ liebäugelte ich zuerst mit den Canon-Einsteiger-DSLRen 450D, 500D und 1000D , habe mich dann aber doch für die Nikon im Kit mit dem AF-S Nikkor 18-105mm 1:3.5-5.6G Objektiv entschieden. Ein tolles Gespann! 725 € bei Amazon, dazu noch eine SDHC-Karte. Als Fototasche dient die Crumpler Jimmy Bo 400. Niedliches Ding, auch wenn sie laut Scheff wie ein Fahrradhelm aussieht. Pff.
Taja, nun arbeiten wir uns in die Fototechnik ein, wir wollen ja nicht ewig im Automatikmodus / den Scene-Modi / im P-Modus knipsen. Die Bilder sind aber jetzt schon toll! Naja, im Vergleich zu unseren „kleinen“ Kameras.
Die Nikon wird uns auch auf unserer Hochzeitsreise begleiten. Unterstützt wird sie dabei von einer unserer Kompakten, denn: Dirk (leicht beleidigt): „Ich (CHRR!) will au emol fotografiere!“
Mehr Bilder von und mit der D5000 gibt’s in meiner Galerie.

Schnäppchen – oder doch nicht?

Wie allgemein bekannt sein dürfte, hat ein großer deutscher Discounter diese Woche iTunes-Karten im Sonderangebot. 2 15-€-Karten für 20 € ist doch mal ein Wort! Quasi ein Album bei iTunes geschenkt – super! So dachte Klein-Sandra am Sonntag. Da musste ich natürlich hin!

So lernte ich erstmal von meinem etwas perplexen Schatz, dass die nächste Filliale des Discounters direkt neben unserem Stamm-Edeka ist. War mir irgendwie entgangen, denn ich meide Discounter so gut ich kann.

Am Montag gingen wir also hin. Und weil die Karten so billig waren, nahm ich mir gleich vier davon – 20 € gespart! An der Kasse wurde mir schon mulmig, als die Kassiererin ganz entgeistert fragte: „Was ist das denn?“ Aber dass es dann so schlimm wurde! Die beiden Damen dort hatten überhaupt keinen Plan! Nach einem Telefonat bekamen sie es wenigstens hin, die Karten einzubuchen, nur: der Rabatt fehlte! Die Schlange hinter uns war schon ellenlang. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Ob ich mich selbst oder mich fremdschämte, weiß ich noch nicht mal so genau. Ein weiteres Telefonat ergab, dass der Rabatt erst ab Dienstag gültig ist. Hallo? Wir liesen die Karten wieder stornieren. Ohne Rabatt nehme ich die nicht – schon gar nicht nach dem Theater!

Das Ende vom Lied: 45 verschwendete Minuten. Saftladen. Ich muss betonen, dass mich nicht die beiden Angestellten ärgerten, sondern die Tatsache, dass es dieser Discounter nicht auf die Reihe bekommt, sein Personal vernünftig auszubilden. Informationsfluss gleich null. Meine Meinung über Discounter hat sich bestätigt.

Was mich außerdem verwundert: es war 18 Uhr und wir (bzw. ich) waren offensichtlich die Ersten, die diese Karten wollten! Ich hatte eigentlich Angst, dass es keine Karten mehr gibt! Leben wir hier so dermaßen hinter dem Mond? :-)

Dann gingen wir erstmal in unseren Stamm-Edeka. Dort machte uns die Kassiererin darauf aufmerksam, dass wir unseren Einkauf direkt mit den Punkten auf unserer Deutschland-Card zahlen können. Na, das ist ja mal praktisch! Wenigstens müssen wir so keine doofen Prämien auswählen, die wir eh nicht brauchen! Hurra, Deutschland ist doch keine Service-Wüste!

Der Montag nahm doch noch ein schönes Ende!

Kino: Oben

Endlich haben Dirk und ich es geschafft ins Kino zu gehen und uns "Oben" anzusehen. Erwartet jetzt bloß keine schöne Inhaltsangabe oder eine gescheite Rezension – sowas kann ich nämlich nicht!

Der Film hat ja ziemlich gute Kritiken erhalten und wie ich es von Pixar gewohnt bin, wurde ich nicht enttäuscht. Vor allem der Anfang, wo das Leben von Carl und Ellie im Zeitraffer beschrieben wird, hat mich sehr berührt. Und dann die Einsamkeit Carls, als Ellie gestorben ist… Ich habe an einigen Stellen Tränchen vergossen und an anderen furchtbar gelacht, weil es so albern war. Und so fantasievoll! Carl fliegt mit seinem Haus mittels aberhunderter mit Helium gefüllten Ballons nach Südamerika um Ellies Traum zu erfüllen. Dort begegnen er und sein unfreiwilliger Passagier, der Pfandfinderjunge Russel, dem riesigen Paradisvogel Kevin und dem Hund Doug, der dank eines speziellen Halsbandes sprechen kann. Ach, ich liebe solche Filme!

Ob Kinder die Tragweite des Filmes begreifen? Vielleicht noch nicht, aber sie werden sich über die vielen lustigen Szenen freuen. Das ist wirklich für jeden etwas dabei!

Trotzdem waren Dirk und ich das Einzige Pärchen im Kino – sonst nur Familien mit kleinen Kindern. Was solls…

Posted via email from kullerchen’s posterous

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