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Ähm… Hallo?

Ja, hallo liebes Blog, sag bloß, dich gibt es immer noch? So ganz versteckt unter einer fast meterdicken Staubschicht? Ich musste in letzter Zeit oft an dich denken. Denn eigentlich hätte ich wieder Lust ein bisschen was zu schreiben. So ziemlich genau 5 Jahre sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Vieles ist passiert und ich bin erwachsen und vernünftig geworden. Mehr oder weniger. Mit Computer- und Technikkram beschäftige ich mich gar nicht mehr so sehr. Keine Lust und keine Zeit. Dafür aber mit anderen Dingen.

Die letzten Jahre kurz zusammengefasst:

  • Ich habe das Häkeln für mich entdeckt.
  • Ich habe das Stricken für mich entdeckt.
  • Wir haben ein Haus gebaut (bauen lassen).
  • Ich habe beschlossen, dass Stricken besser ist.
  • Ich habe eine ausgewachsene Wollsucht entwickelt.
  • Wir sind Eltern geworden.

Also: ich bin seit einigen Monaten in Elternzeit und stricke so vor mich hin. Darüber könnte ich schreiben. Wäre doch nicht schlecht? Mal schauen. Ein bisschen aufräumen müsste ich hier noch. Nur kenne ich mich nicht mehr so mit WordPress aus, ist schon zu lange her… Na, das krieg ich schon noch hin.

MacBook Pro – wie finde ich es denn?

Kurz gesagt: Genial und jeden verdammten Euro wert, jawoll!

Auführlicher: Ich liebe es, weil…

  • es zwar 17″ groß ist, aber trotzdem zierlicher aussieht als Dirks olles 15″ HP-Geschäftsnotebook.
  • wir zum Glück das matte Display genommen haben. Und ich sage nur: 1920×1200 Pixel, yay!
  • es ein Unibody-Gehäuse hat. Was sich hinter dem Begriff so alles versteckt! Es ist toll verarbeitet, hat kaum Nähte und wirkt sehr stabil.
  • ich zum ersten Mal mit einem Trackpad arbeiten kann! Sonst komme ich mit den Dingern nicht zurecht und will sofort eine Maus haben. Es ist groß mit viel Platz zum Rumfingern und die Gesten sind einfach genial. Zumindest die Gesten, die ich mir bis jetzt gemerkt habe. *hust*
  • der MagSafe-Stromanschluss für mich gemacht ist.
  • es eine beleuchtete Tastatur hat!
  • es einen leuchtenden Apfel hat! *kreisch*

Und die Magic Mouse ist auch toll! Gesten und endlich kein Ratsch-Ratsch mehr beim Scrollen. Liegt zuerst ein wenig komisch in der Hand, man gewöhnt sich aber dran.

Mac OS X Lion – Fazit:
Grundsätzlich bin ich zufrieden. Passt schon alles. Gesten und Mail sind toll, an Mission Control gewöhne ich mich noch. Launchpad braue ich nicht wirklich. Das wichtigste habe ich im Dock, sonst starte ich via Spotlight. Sortiert habe ich das Launchpad aber trotzdem.

Ich packe meinen Mac und nehme mit

Nun wartete also ein nigelnagelneues MacBook Pro 17″ darauf, von mir mit Leben gefüllt zu werden. Am Karton (und am Fehlen der DVD) sieht man’s schon: das MacBook Pro hat Lion drauf. Einen alten iMac voll mit Daten habe ich bereits, wie gehe ich nun am besten vor?

Das Zauberwort heißt Migrationsassistent in Kombination mit meinem Time Machine-Backup auf einer externen Festplatte. Da Lion noch so neu ist, entschied ich mich dafür, nur die Benutzerverzeichnisse zu migrieren und die Programme von Hand zu installieren, damit es keine Probleme gibt und alles auf dem neuesten Stand ist. Dabei habe ich nicht benötigte Programme gleich weggelassen.

Ich behaupte von mir, dass mein Library-Ordner recht gepflegt ist, also nicht so sehr viele Reste von alten Programmen. AppCleaner-ähnliche Tools und Spotlight helfen sehr dabei. Man sollte allerdings wissen, was man tut. Und nicht jeden Quatsch gleich installieren, so beugt man Vermüllung vor.

Das Migrieren der Daten ging recht flott – FireWire 800 ist beeindruckend! So waren alle meine Daten wieder da und alles ist fast wie auf dem iMac. Am längsten dauerte das Laden diverser Programme, denn unser DSL verdient seinen Namen eigentlich nicht.

Jetzt ist’s geschafft und ich widme mich meinen Angeb-Blogeinträgen. Ha! Nein, etwas nützliches möchte ich schon schreiben. Ein neues System ist natürlich ein wunderbarer Anlass um in sich zu gehen und zu überlegen, was man eigentlich an Programmen braucht. Bei mir ist es einigermaßen übersichtlich, würde ich sagen.

Meine Programme (alphabetisch, weil ich zu faul zum Sortieren bin):

1Password: Passwort-, Seriennummern- und geheime Notizen-Verwaltung. Totale Abhängigkeit, ohne 1Password wäre ich aufgeschmissen. Wer kann sich auch alle Passwörter merken, hä? Ich liebe es, ganz toll zu bedienen, Verwaltung in Gruppen, Schlagwörter, Plugins für diverse Browser, iOs-Version mit Synchronisation gibt’s auch.

Adium: Multi-Protokoll-Chatprogramm. Für meine seltenen Chat-Anfälle. Und: die Ente ist süß!

Aperture: Wahnsinns-mächtige Bilderverwaltung und -bearbeitung, auch RAWs usw. Bin gerade dabei mich einzuarbeiten, soll langfristig mein iPhoto ersetzen.

AppCleaner: Oben schon erwähnt. Hält den Mac sauber, denn jedes Mal, wenn man ein Programm löscht, entfernt AppCleaner auch die dazugehörigen Dateien aus dem Library-Ordner. Praktisch.

Automator: AppleScript für Doofe. Einfach zusammenklicken und es läuft!

Bookpedia: Da geht der Fami (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) mit mir durch. Gepflegtes Katalogisieren meiner Bücher. Immens wichtig!

Bowtie: Blendet stylish auf dem Schreibtisch das aktuell von iTunes gespielte Lied ein. So kann man iTunes minimieren. Will ja auch ein bisschen mein Hintergrundbild sehen. Ersetzt Coversutra auf dem Book.

Caffeine: Hält den Mac wach, wie der Name schon sagt. Also kein in den Ruhezustand gehen. Praktisch bei langwierigeren Aufgaben. Z.B. Aperture runterladen, während man zu Abend isst.

CDPedia: Bookpedia für CDs. Quasi mein Altbestand. Ist schon ewig her, seit ich meine letzte CD gekauft habe.

Cyberduck: Simples FTP-Programm.

DVDPedia: Bookpedia für DVDs.

Espresso: HTML-Editor, der noch etwas mehr kann, z.B. hochladen usw.

Exif-Tool: Exif-Daten ändern mit der Kommandozeile. Mächtig, aber Einarbeiten nötig. Evtl. mit Automator kombinieren.

Firefox: MEIN Web-Browser. Ich öffnete Safari nur, um ihn herunterzuladen. Das sagt ja wohl alles. Hier fühle ich mich zu Hause, denn er begleitete mich von Windows über Linux bis zu Mac OS X.

iFinance: Hier schreibe ich Haushaltsbuch. Mächtig!

iTunes: Musik-, Video- und-vieles-mehr- Abspiel-, (iPods-)Verwaltungs- und Einkaufs-Monster. Ich liebe es. Wirklich! Auch bei jedem Mac dabei.

MacStammbaum: Wenn ich mit der Ahnenforschung weitermache, dann hiermit.

Mactracker: Alles über jeden Mac. Historie und so.

Mail: Ich war schon immer mit dem Mac-OS-X-Standardmailprogramm glücklich. So einfach kann’s gehen.

Mediathek: Streams von ZDF, Arte, usw. angucken und runterladen.

Reeder: Mein aktueller RSS-Reader mit GoogleReader-Synchronisation.

Skype: Weil Dirk halt bei Skype ist. Video-Chat und so.

TextMate: Umfangreicher Texteditor.

The Unarchiver: ZIP-Programm.

Things: GTD. Ich zweckentfremde es etwas und erfasse, welche Bücher, Musik usw. ich eventuell kaufen will. Auch Suynchronisation mit iOS-Version

VLC: Videoplayer für alles, was Quick Time nicht kann.

Xee: Bildbetrachter

YummySoup!: Ja, ich verwalte alles, auch meine Rezepte, nämlich hiermit!

(Noch) Nicht (mehr) auf dem MacBook Pro, aber immer gerne genutzt:

iPhoto: Bilderverwaltung. Wurde bei mir durch Aperture ersetzt. Es leistete mir aber lange Jahre treue Dienste und ich mag es. Ist bei jedem Mac dabei.

Photoshop Elements 6: Bildbearbeitung.

Microsoft Office 2008: Sagt ja alles. Office halt.

Kaufentscheidungen

Fast 5 Jahre lang „arbeiten“ mein iMac und ich schon fast wunschlos glücklich zusammen. Mac OS X und ich, das passt einfach. Zuerst Tiger, dann Leopard und zuletzt Snow Leopard, alles machte der iMac mit. Klaglos. Keine Ahnung, wann ich das System zuletzt neu aufgesetzt habe. Muss ewig her sein. Wozu auch, wenn alles läuft. 5 Jahre alt ist er nun, der iMac. Zwischendurch bekam er ein RAM-Update spendiert und werkelte fröhlich weiter.

Seit wir aber die Nikon haben und ich häufiger RAW-Bearbeitung mache, merke ich doch, dass er langsam an die Grenzen seiner Kraft stößt. Ist ja auch ein älterer Herr. Wir nahmen und also vor, diesen Sommer nach einem Nachfolger zu schauen.

Nun ist Sommer (naja mehr oder weniger) und ihr könnt euch denken, was nun kommt. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, einen etwas längeren Artikel zu schreiben. Schließlich habe ich schon 5 Jahre Mac-Erfahrung auf dem Buckel, diese ließ ich selbstverständlich miteinfließen, obwohl wir nun zwei Meinungen unter einen Hut bringen mussten.

Dass es wieder ein Mac wird, war von Anfang an klar. Never change a running system und so. Und wir wollten im Apple Store bestellen, da wir hier in der Pampa wohnen und wir uns unseren Mac individuell zusammenstellen wollten.

Was wir (hauptsächlich ich) am Mac machen:

  • Internet mit allem, was dazu gehört (Surfen, RSS, Mail, Homepage, Blog…)
  • Bildbearbeitung und Verwaltung. Auch Raws. Ich liebäugelte mit Aperture.
  • Videos konvertieren.
  • Vielleicht mal nen Film bearbeiten. Die Nikon kann in HD aufnehmen.
  • Das alles und vieles mehr natürlich gleichzeitig.

Das soll der neue Mac haben und können:

  • Natürlich genug Leistung für uns.
  • Eine große, einigermaßen schnelle Festplatte oder SSD.
  • Dirk war recht neutral, aber ich äußerte den Wunsch nach einem Notebook. Man kann überall in der Wohnung rumhocken und „arbeiten“. Denn unser Büro ist nicht so gemütlich. Im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Ein Notebook kann man außerdem mit zu Muddi und Scheff / in den Urlaub usw. nehmen. Flexibel halt.
  • Der Bildschirm soll nicht zu klein sein. 15″ Minimum. Oder halt nen externen Monitor zum Notebook (aber eher nicht).
  • Superdrive. Ich gebe es zu, sehr oft braucht mans nicht, aber was wenn doch? Sei es wegen einer Software-CD (OK, da geht auch ein externes Laufwerk) oder wenn man unterwegs DVDs gucken möchte (Killer-Argument! Da will ich kein Externes mitschleifen!).
  • Eine Maus. Ich mag Trackpads nicht. Ich schiele schon lange zur Magic Mouse…
  • Außerdem soll er wieder mindestens 5 Jahre halten.

Wegen mangelnder Mobilität schieden also gleich folgende stationären Macs aus:

  • Mac Pro. Der wäre eh „leicht“ überdimensioniert gewesen. Außerdem zu teuer. Und einen Bildschirm hätten wir auch gebraucht.
  • Mac Mini. Das andere Extrem – zu mini! Ob wir mit dem 5 Jahre zufrieden wären? Auch wieder ein Bildschirm nötig.
  • iMac. Aber ehrlich: Wenn es auch ein stationärer Rechner hätte sein dürfen, hätten wir ihn genommen. Ich finde das Konzept „Bildschirm und Rechner in Einem“ nach wie vor genial. Und der hat richtig Leistung! Negativ: der glänzende Bildschirm.

Damit blieben also MacBook Air und MacBook Pro.

MacBook Air. Klein, schlank und leicht. Zu klein für uns. Das „größte“ Air kostet mehr als das kleinste Pro. Hat aber weder Superdrive noch Ethernet. Außerdem finde ich, dass ein Air nicht als Erstrechner taugt. Bei meiner Arbeitsweise sackt das bestimmt zusammen, wetten?

Also ein MacBook Pro. Puh. Die habe ich schon vor 5 Jahren angesabbelt. Und nun ist es endlich soweit! *Freu* Nur welches? Ich finde, es ist ein hervorragender Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung.

  • MacBook Pro 13″: Zu klein und zu schwach. Scheidet also aus.
  • MacBook Pro 15″: Noch zu klein? Hat einen SD-Kartenleser. Engere Wahl.
  • MacBook Pro 17″: Schon zu groß? Zu teuer? ExpressCard/34-Steckplatz war mir suspekt (was soll das sein?). Schloss ich aus.

Nun hatte ich mich schon auf das 15er eingestellt. Klar war:

  • den Standard-Arbeitsspeicher. RAM bei Apple ist zu teuer, aufstocken kann man später selbst.
  • keine SSD (512 GB kosten 1.200 € Aufpreis! Ich will aber Platz!)
  • Stattdessen lieber die 500 GB Festplatte mit 7.200 U/Min. Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Platz.
  • Blendfreier Bildschirm und damit hochauflösend. Wollen Notebook und keinen Spiegel.

Es ging nur noch um die Frage, ob den 2,0 GHz oder den 2,2 GHz.

  • 2,0 GHz. Vorteil: der Preis. Aber reicht die Leistung?
  • 2,2 GHz. Wirken sich die 0,2 GHz mehr wirklich so sehr aus? Hat aber die bessere Grafikkarte. Gut für Aperture & Co.?

Schwierige Entscheidung, nicht wahr? Nun schockte mich mein Mann mal wieder. Er hielt einen längeren Vortrag über Preis-Leistungsverhältnisse. Ein für uns angepasstes 15″ 2,2 GHz würde fast so viel kosten wie ein 17″, bei dem man aber den größeren Bildschirm, einen USB-Anschluss mehr und die (seiner Meinung nach) flexiblere ExpressCard/34-Schnittstelle hätte. Okay, hat er Recht, also den kleinen 15″. Nein, seine Schlussfolgerung war anders als meine: das 17″ sollten wir nehmen. Ich war perplex, wie man sich denken kann. Ob ich nicht einverstanden wäre? Äh, doch! Und ExpressCard/34? Doch nicht so übel. Kann man für alles Mögliche nehmen, Kartenleser, SSD, was auch immer. Also 17″. *Zitter*

So sah es dann aus:

  • 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
  • 4GB 1333MHz DDR3 SDRAM
  • 500 GB Serial-ATA mit 7200 U/Min.
  • 8-fach SuperDrive
  • Hochauflösendes blendfreies Widescreendisplay

In den Warenkorb kam außerdem die Magic Mouse. Hurra!

Am 25.07. haben wir bestellt und dann hieß es warten… Das Book kam aus China oder so, das dauerte. Selbstverständlich verfolgte ich den Status der Bestellung quasi ständig im Internet. Dirk machte sich sehr lustig über mich. Komischerweise wusste er aber auch immer Bescheid, wo sich das Päckchen gerade befand! :grin:

Am Donnerstag, 04.08. war es endlich soweit und ich konnte mich dem genüsslichen Auspacken und Einrichten des Systems widmen. :luv:

Hach, seufz, schmacht!

Ich mag keine Schnulzen, seien es Liebesromane oder -filme. Lieber ’nen gescheiten Krimi oder Thriller. Schuhe? Da bin ich mäßig beeindruckt. Schminken? Zu viel Präzisionsarbeit am Morgen. Tanzen? Talentfreie Zone. Das Kullerchen ist also meisten eher burschikos.

Aber manchmal, ganz selten, bin ich doch richtig Mädchen! :innocent: Heute zum Beispiel. Bei der „Hochzeit des Jahres“ von Kate & William saß ich schniefend und schluchzend vor dem Fernseher. Ja, ich stehe auf Hochzeiten! Ich habe extra ab 9 Uhr unseren Festplattenrekorder programmiert, damit ich auch ja nichts verpasse. Kam genau richtig zum Eheschwur vom Arbeiten nach Hause. Ach, Kates Kleid war sooo schön! Was für eine hübsche Braut! :kiss: Mit Muddi (normalerweise auch nicht so drauf) habe ich fast 45 min lang alles erörtert und analysiert. Scheen war’s!

Und zum Glück habe ich aufgenommen, so konnte ich einiges überspulen. Denn: könnte mal jemand diese lahmen, so genannten „Adelsexperten“ abschaffen“? Endsnervig! Mindestens 20 Mal wurde betont, dass Kates Kleid ja soooo gaaaanz anders aussah, als das von Diana damals vor 30 Jahren. Ach nee? Wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen! Außerdem: 80er Jahre! Hallo! Heutzutage kleidet man sich auch nicht mehr so. :scombust: Und „Haaach, ich bin mit XYZ blutsverwandt und war da (unbedeutendes Ereignis) eingeladen!“ Ja, was juckt mich das? Da fühlte sich aber wieder jemand wichtig! Will Hochzeit gucken! :devil: Wie ihr seht, bin ich doch nicht allzu geübt in royalen Ereignissen.

Aber nicht alle Familienmitglieder waren so angetan wie Muddi und ich.

Scheff: Ich hab ebs anschaue welle un uf alle Sender lauft der Mischd!
Ich: Isch aber scheen!
Scheff: Ja un? Bei mir het damals au nieme zugschaut!

Ich: Boh, schau mol des Kleid! Scheen!
Dirk: Ich weiß, hän sie vorhin im Radio brocht! :sleep:
Ich: … Oh, so scheen!
Dirk: Nä, sieht sch… aus!

In diesem Sinne: Männer! :dead:

Abschied und Willkommen

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr etwas neues bekommt und dafür etwas altes, aber liebgewonnenes aufgeben müsst? Das „Neue“ ist aufregend, ungewohnt und komfortabel und hat entsprechend viel Geld gekostet. Aufgrund seiner langen Lebenszeit leidet das „Alte“ unter Verschleiß, hat viele Macken und es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Wartungsarbeiten anstehen. Aber es hat euch lange Zeit immer treu begleitet, ihr habt viel zusammen erlebt, schönes und ärgerliches. Es wurde zu einer Konstante in euerem Leben, eine Art Freund.

So geht es mir gerade. Nach bald 8 gemeinsamen Jahren musste ich mich von meinem heiß und innig geliebten Fiat trennen. Er hat fast sein halbes Autoleben (fast 16 J.) bei mir verbracht. Und was haben wir alles zusammen erlebt…! Vor zwei Jahren unterhielt er uns mit einer kaputten Kupplung, einem kaputten Anlasser und Batterie sowie Rostlöchern im Unterboden. Und der Geräuschpegel seines Auspuffs machte mir in letzter Zeit mal wieder Sorgen. Aber im Ernst: in den Alter darf doch sowas mal passieren!

Lieber Fiat, ich danke dir

… für die „Liebe auf den ersten Blick“ als ich dich im August 2003 als Führerschein-Frischling das erste Mal sah.
… dass du mich mit Julia & Gepäck nach dem Abi mit Tonnen von Gepäck in den Urlaub nach Bayern und zurück gebracht hast
… dass du mich mehrere Male nach Calw und wieder heim gebracht hast, wenn mir der Zug einfach zu blöde war
… dass du mich ganz, ganz oft zu Dirk und wieder zurück zu Muddi und Scheff gebracht hast
… dass du mich mit einer stabilen Fast-Vollbremsung (ohne ABS!) bei 130 km/h auf der Autobahn vor schweren Verletzungen und noch schlimmerem bewahrt hast (Ich war auf der linken Spur gerade am Überholen, als die Tante plötzlich meinte, sie müsse ohne zu Schauen die rechte Spur räumen, weil gerade jemand auffahren wollte. Nur durch besagte Fast-Vollbremsung konnte ich einen Crash verhindern. Ich dachte, jetzt ist es vorbei… :scombust: )
… dass du in unserer gemeinsamen Zeit nur 2x nicht anspringen wolltest. Einmal war ich selbst schuld (Innenraumbeleuchtung…), einmal war die Batterie samt Anlasser hinüber.

Fiats Nachfolger seit genau einer Woche ist mein Citroen C3 VTi 95 Tendance (mit USB-Box und Bluetooth!) in Rot. Und so happy ich mit meinem Citroenchen bin (er ist wirklich, wirklich toll!), ich fühle mich doch so, als hätte ich einen Freund verraten und abgeschoben. Gegen was Jüngeres eingetauscht quasi. :cry:

Ich hoffe, mein Fiatchen findet noch einmal einen netten Besitzer, wo er einen schönen Auto-Lebensabend verbringen kann. An Schrottpresse mag ich gar nicht denken… :sblank: Als mein allererstes Auto wird er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Ja, das klingt alles unheimlich rührselig und kitschig. Und nein, er ist nicht „nur ein Auto“.

In diesem Sinne auch: Willkommen Citroenchen, auf ein mindestens ebenso langes Autoleben! :caffienated:

Galerie: Citroen C3

Das Kullerchen grinst!

Ich bin gerade mächtig in Bastelstimmung. Einerseits stelle ich endlich meine Galerie um und zwar richtig „professionell“ mit Nextgen Gallery. Ein Widget habe ich schon in der Sidebar, aber die neue Galerie ist noch nirgends verlinkt. Es sind nämlich bis jetzt fast nur alte Bilder drin, denn ich trage sie nach und nach chronologisch ein und das beginnt halt mit 2006. Das verlangt die Perfektionistin in mir!  Sauarbeit. :grin:

Und dieser nette orange-farbene Geselle oben steht für die nächste Neuerung. Es gibt hier ab jetzt richtig schicke Smilies, jawoll! Und das Einbauen war sogar relativ einfach. Keine Anleitung, nur ein paar Links / Credits. Von vorne:

Ich bin regelmäßige Blogwiese-Leserin. Und Cindys Blob-Smilies fand ich schon immer verschärft. Als ich in ihren älteren Beiträgen stöberte (sowas mache ich furchtbar gerne!), entdeckte ich ihren Artikel über Custom Smilies. Nützlich! Gebookmarkt! Da fand ich auch heraus, welche Smilies sie benutzt, nämlich die Blob-Smilies von Irma.  Juhu! Besagte Blobs gibt es auch in einigen Farben, die Orangen sind wie gemacht für mein Blog. Auch gebookmarkt.

Vor zwei Monaten flatterte mir von Admartinator ein Artikel über ausklappbare Smilie-Boxen in den Google Reader. Genau das, was ich brauche, denn Ich will keine 3 Reihen mit Smilies über meinem Kommentarfeld. Ebenfalls gebookmarkt.

Gestern habe ich meine 3 Bookmarks endlich angewendet – et voilà! In diesem Sinne: :caffienated:

Mmmh!

Ich bin ein
Kaffee-Geniesser

Kaffee-Geniesser

Dir ist wichtig, was in deine Tasse kommt. Jeder Kaffee ist für dich Genuss und alles andere als die Befriedigung eines schlichten Bedürfnisses.

Welcher Kaffeetyp bist du?

… und so ist es auch! Ich verzichte lieber auf einen schlechten Kaffe, bevor ich ihn runterwürge. Sooo wichtig ist mir das Koffein nun doch wieder nicht. Bestes Beispiel: der Kaffee hier im Büro.
Habe mir letztens auch eine, oder besser gesagt zwei (blödes Plastik-Gewinde), French Press zugelegt. Einfach göttlicher Kaffee! Ich denke, darüber werde ich mal genauer schreiben.

Famililienzuwachs: Nikon D5000

Ich vergaß total mit unerer neuesten Errungenschaft anzugeben! Seit dem 15. Januar bekam unsere fotografische Flotte Verstärkung durch eine Digitale Spiegelreflexkamera! Jawoll, wir werden professionell!
Die Wahl fiel nach ausführlichster Recherche meinerseits (beschränkt auf Canon und Nikon – sonst dreht man durch!) auf die Nikon D5000. Reines Bachgefühl. Großartig falsch machen kann man bei den Einsteiger-Modellen eher nichts. Als „Canoniere“ liebäugelte ich zuerst mit den Canon-Einsteiger-DSLRen 450D, 500D und 1000D , habe mich dann aber doch für die Nikon im Kit mit dem AF-S Nikkor 18-105mm 1:3.5-5.6G Objektiv entschieden. Ein tolles Gespann! 725 € bei Amazon, dazu noch eine SDHC-Karte. Als Fototasche dient die Crumpler Jimmy Bo 400. Niedliches Ding, auch wenn sie laut Scheff wie ein Fahrradhelm aussieht. Pff.
Taja, nun arbeiten wir uns in die Fototechnik ein, wir wollen ja nicht ewig im Automatikmodus / den Scene-Modi / im P-Modus knipsen. Die Bilder sind aber jetzt schon toll! Naja, im Vergleich zu unseren „kleinen“ Kameras.
Die Nikon wird uns auch auf unserer Hochzeitsreise begleiten. Unterstützt wird sie dabei von einer unserer Kompakten, denn: Dirk (leicht beleidigt): „Ich (CHRR!) will au emol fotografiere!“
Mehr Bilder von und mit der D5000 gibt’s in meiner Galerie.