Ich packe meinen Mac und nehme mit

Nun wartete also ein nigelnagelneues MacBook Pro 17″ darauf, von mir mit Leben gefüllt zu werden. Am Karton (und am Fehlen der DVD) sieht man’s schon: das MacBook Pro hat Lion drauf. Einen alten iMac voll mit Daten habe ich bereits, wie gehe ich nun am besten vor?

Das Zauberwort heißt Migrationsassistent in Kombination mit meinem Time Machine-Backup auf einer externen Festplatte. Da Lion noch so neu ist, entschied ich mich dafür, nur die Benutzerverzeichnisse zu migrieren und die Programme von Hand zu installieren, damit es keine Probleme gibt und alles auf dem neuesten Stand ist. Dabei habe ich nicht benötigte Programme gleich weggelassen.

Ich behaupte von mir, dass mein Library-Ordner recht gepflegt ist, also nicht so sehr viele Reste von alten Programmen. AppCleaner-ähnliche Tools und Spotlight helfen sehr dabei. Man sollte allerdings wissen, was man tut. Und nicht jeden Quatsch gleich installieren, so beugt man Vermüllung vor.

Das Migrieren der Daten ging recht flott – FireWire 800 ist beeindruckend! So waren alle meine Daten wieder da und alles ist fast wie auf dem iMac. Am längsten dauerte das Laden diverser Programme, denn unser DSL verdient seinen Namen eigentlich nicht.

Jetzt ist’s geschafft und ich widme mich meinen Angeb-Blogeinträgen. Ha! Nein, etwas nützliches möchte ich schon schreiben. Ein neues System ist natürlich ein wunderbarer Anlass um in sich zu gehen und zu überlegen, was man eigentlich an Programmen braucht. Bei mir ist es einigermaßen übersichtlich, würde ich sagen.

Meine Programme (alphabetisch, weil ich zu faul zum Sortieren bin):

1Password: Passwort-, Seriennummern- und geheime Notizen-Verwaltung. Totale Abhängigkeit, ohne 1Password wäre ich aufgeschmissen. Wer kann sich auch alle Passwörter merken, hä? Ich liebe es, ganz toll zu bedienen, Verwaltung in Gruppen, Schlagwörter, Plugins für diverse Browser, iOs-Version mit Synchronisation gibt’s auch.

Adium: Multi-Protokoll-Chatprogramm. Für meine seltenen Chat-Anfälle. Und: die Ente ist süß!

Aperture: Wahnsinns-mächtige Bilderverwaltung und -bearbeitung, auch RAWs usw. Bin gerade dabei mich einzuarbeiten, soll langfristig mein iPhoto ersetzen.

AppCleaner: Oben schon erwähnt. Hält den Mac sauber, denn jedes Mal, wenn man ein Programm löscht, entfernt AppCleaner auch die dazugehörigen Dateien aus dem Library-Ordner. Praktisch.

Automator: AppleScript für Doofe. Einfach zusammenklicken und es läuft!

Bookpedia: Da geht der Fami (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) mit mir durch. Gepflegtes Katalogisieren meiner Bücher. Immens wichtig!

Bowtie: Blendet stylish auf dem Schreibtisch das aktuell von iTunes gespielte Lied ein. So kann man iTunes minimieren. Will ja auch ein bisschen mein Hintergrundbild sehen. Ersetzt Coversutra auf dem Book.

Caffeine: Hält den Mac wach, wie der Name schon sagt. Also kein in den Ruhezustand gehen. Praktisch bei langwierigeren Aufgaben. Z.B. Aperture runterladen, während man zu Abend isst.

CDPedia: Bookpedia für CDs. Quasi mein Altbestand. Ist schon ewig her, seit ich meine letzte CD gekauft habe.

Cyberduck: Simples FTP-Programm.

DVDPedia: Bookpedia für DVDs.

Espresso: HTML-Editor, der noch etwas mehr kann, z.B. hochladen usw.

Exif-Tool: Exif-Daten ändern mit der Kommandozeile. Mächtig, aber Einarbeiten nötig. Evtl. mit Automator kombinieren.

Firefox: MEIN Web-Browser. Ich öffnete Safari nur, um ihn herunterzuladen. Das sagt ja wohl alles. Hier fühle ich mich zu Hause, denn er begleitete mich von Windows über Linux bis zu Mac OS X.

iFinance: Hier schreibe ich Haushaltsbuch. Mächtig!

iTunes: Musik-, Video- und-vieles-mehr- Abspiel-, (iPods-)Verwaltungs- und Einkaufs-Monster. Ich liebe es. Wirklich! Auch bei jedem Mac dabei.

MacStammbaum: Wenn ich mit der Ahnenforschung weitermache, dann hiermit.

Mactracker: Alles über jeden Mac. Historie und so.

Mail: Ich war schon immer mit dem Mac-OS-X-Standardmailprogramm glücklich. So einfach kann’s gehen.

Mediathek: Streams von ZDF, Arte, usw. angucken und runterladen.

Reeder: Mein aktueller RSS-Reader mit GoogleReader-Synchronisation.

Skype: Weil Dirk halt bei Skype ist. Video-Chat und so.

TextMate: Umfangreicher Texteditor.

The Unarchiver: ZIP-Programm.

Things: GTD. Ich zweckentfremde es etwas und erfasse, welche Bücher, Musik usw. ich eventuell kaufen will. Auch Suynchronisation mit iOS-Version

VLC: Videoplayer für alles, was Quick Time nicht kann.

Xee: Bildbetrachter

YummySoup!: Ja, ich verwalte alles, auch meine Rezepte, nämlich hiermit!

(Noch) Nicht (mehr) auf dem MacBook Pro, aber immer gerne genutzt:

iPhoto: Bilderverwaltung. Wurde bei mir durch Aperture ersetzt. Es leistete mir aber lange Jahre treue Dienste und ich mag es. Ist bei jedem Mac dabei.

Photoshop Elements 6: Bildbearbeitung.

Microsoft Office 2008: Sagt ja alles. Office halt.