Spotlight ist wirklich etwas Feines. Mein allerliebster Programmstarter. Apfel + Leertaste und die Anfangsbuchtaben des gewünschten Programmes eingeben – voilà! Echt praktisch.
Ich wollte Cyberduck starten und gab deshalb “cyber” in Spotlight ein. Nun sah ich in der Ergebnisliste ein Bild, in dessen Namen “Cyber” vorkam. Nanu, wasn das? Öffnen. Ein schöner Screenshot. Hä?
Nun muss der geneigte Leser wissen, dass ich vor einigen Jahren begeistert schöne Screenshots gesammelt habe. Vor allem Mac OS X-Screenshots, denn ich war damals noch geplagte Windows-Nutzerin. Zum Träumen und neidisch sein also. Meine Sammlung nahm ich nach meinem Switch mit zu iPhoto. Aber ich löschte sie bald, denn ich sah keinen Nutzen mehr darin. Weg und gut ist. Dachte ich. Wieso ist also dieser “Cyber”-Screenshot noch da?
Ist iPhoto einfach ein Müll-Produzierer? Ober hat mein Ex-Backup-Programm das irgendwann mitgesichert und brav wiederhergestellt? Was auch immer, ist egal. Ein Blick in meine iPhoto-Library-Datei bestätigte meine Befürchtungen. Massen von längst gelöscht geglaubten Bildern! Ich habe zwar noch über 140 GB Platz, aber das muss nun wirklich nicht sein! Was ich lösche, hat weg zu sein! Und nicht so eine Müllkippe wie jetzt! Schauerlich!
Das löst Time Machine besser. Die alten Bilder sind zwar ganz weit hinten in der Zeitlinie noch vorhanden. Aber nur auf dem Backup-Medium. Stellt man nun das System auf den letzten Stand wieder her, müllen die altn Sachen die Platte nicht zu. Doofes iBackup.
Ganz nebenbei bemerkt: die Ordnerstruktur in iPhoto ist einfach nur gruselig! Erwäge meine Ordnerstruktur selbst zu verwalten. Im Moment habe ich nämlich 2 Librarys: 1 für meine Bilder und eine mit schönen Hintrgrundbildern aus dem Internet. Die iPod touch-Wallpaper musste ich wegen Synchronisierung schon zu meinen eigenen Bildern packen. Ist also eh inkonsequent.
Schreibe mir iPhoto Library umorganisieren auf meine To Do Liste unter “wenn ich mal zu viel Zeit habe”…
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