Was macht der iTunes-Fan, wenn er gerade unter Linux unterwegs ist? Auf der Suche nach einer geeigneten Alternative wird er früher oder später auf amaroK stoßen. Der Player bietet teilweise mehr Funktionen als iTunes. Aber darauf werde ich jetzt nicht eingehen, da das keine Programmbeschreibung werden soll.
Was ich an amaroK nicht mag: die Bewertungsmethode! Man kann ein Lied eine Bewertung von 0 (mies) bis 100 (toll) geben. Allerdings wird diese von amaroK nach einem “komplizierten Rechenverfahren” nach jdem Abspielen geändert. Bricht man zum Beispiel ein Lied vor Ende ab, erhält das Lied eine schlechtere Bewertung, egal ob es vorher 99 hatte oder was auch immer. Man kann darüber denken, was man will, aber ich HASSE es! Meine Lieder bewerten will immer noch ich selbst! Und nur weil ich im Moment nicht in der Stimmung für ein bestimmtes Lied bin, heißt das nicht, dass ich es generell nicht mag. Außerdem kann es vorkommen, wenn ich mit den Gedanken weit weg bin, dass ich ein schlechtes Lied “aus Versehen” ganz anhöre. Und dann krigt es eine höhere Bewertung als mein Lieblingslied – nee, das will ich nicht! Außerdem finde ich den Bewertungsramen viel zu groß. Wann kriegt ein Lied die Bewertung 58 und wann 63?
OK, das Frustablassen musste jetzt sein. Aber zum Musikanhören und sich an dem hübschen “Kontext-Browser” zu erfreuen finde ich amaroK jedenfalls toll! Wenn es klappt, füge ich noch ein Bildchen von amaroK hinzu!
