[Fertig] Solaris

  • Solaris von Melanie Berg (mein Ravelry-Projekt)
  • Garn: Merino Singles (174 g) und Mini Singles (insg. 31 g) von Das Mondschaf
  • Nadel: 3,5 mm, erst KnitPro Symfonie, dann HiyaHiya Sharp
  • Änderungen: 2 Wiederholungen von “2x Abschnitt 1, 1x Abschnitt 2” vor der Abschlusskante weggelassen. Ich wollte nicht, dass mir meine Hauptfarbe ausgeht. Jetzt habe ich 25 g übrig. Mäh.
  • Gestrickt vom 3. August bis 20. September 2016. Turbogang!
  • Maße (gewaschen und leicht gespannt, auf dem Boden ausgebreitet): längste Seite: 200 cm, Abschlusskante: 105 cm, Tiefe: 46 cm

Hach, ich bin verliebt! Ist das Tuch nicht ultra-cool? Weich, kuschelig und riesig? Ich klopfe mir jetzt mal selbst ganz gepflegt auf die Schulter. Gute Farbwahl, schnell und fehlerfrei (OK, ein kleiner Fehler ist drin) gestrickt, alle (32!!!) Fäden zügig vernäht – toll haste’s gemacht, Sandra! :innocent:

Melanie Berg hat aber auch tolle Tuch-Muster, da folgen noch einige. Solaris wird zum größten Teil kraus rechts gestrickt, nur ab und zu eine Lochmusterreihe und die Akzentfarbstreifen mit verkürzten Reihen. Und zum Schluss natürlich die „Farbclusterreihen“. So bleibt’s interessant.

Ich tat mich am Anfang ein wenig schwer mit der Garnwahl. Das Originalgarn Tosh Merino Light habe ich mir gerade noch so verkniffen. (Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!) Nun musste ich Garn und Mini-Knäule finden, die mir farblich auch gefallen. Beim Mondschaf wurde ich fündig.  Mir war gar nicht bewusst, wie perfekt mein „Ersatzgarn“ ist, denn das Tosh Merino Light ist auch ein Single Garn. Ach! Rosa-Pink-Lila-Blaugrün-Türkis auf Grau wurde meine Farbwahl. Gar nicht zu mädchenhaft wie kurz befürchtet, sondern perfekt! Meine Lieblingsfarbe ist das Blaugrün.

Jetzt sollte es nur mal kühler werden, ich will mein Tuch auch tragen!

[Fertig] Hermione’s Everyday Socks

Eigentlich stricke ich gar nicht sooo gerne Socken, denn ich brauche immer ewig. Rippenbündchen stricken ist blöd. Der Schaft wird mit der Zeit auch langweilig. Ist dann endlich die Ferse  geschafft, ist die Socke quasi schon fertig (in meiner Schuhgröße). Dann der Fuß. Dann die Spitze. Hurra, geschafft! Ähm nein, die 2. Socke fehlt noch. Mist. Kennt ihr bestimmt.

Andererseits kaufe ich schrecklich gern Sockengarn. Es gibt ja auch die tollsten Färbungen und an den Füßen trage ich gerne bunter als sonst. Außerdem ergeben 100 g Sockengarn immer ein Paar Socken. Ich kann also spontan kaufen und muss nicht erst überlegen, wieviel Garn ich eigentlich für mein Projekt brauche. Viel zu praktisch, ich habe mittlerweile Unmengen. Seufz. Da hilft nur stricken.

Eines der beliebtesten Sockenmuster auf Ravelry sind die Hermione’s Everyday Socks (Hermines Alltagssocken) von Erica Lueder. Ja, genau die Hermine aus Harry Potter. Das Muster musste ich natürlich stricken, ist ja klar! Es gibt von dieser Designerin auch noch mehr Harry-Potter-Socken, von denen ich einige stricken werde. Hermione’s Everyday Socks besteht nur aus rechten und linken Maschen, ganz einfach. Das kann sogar ich auswendig stricken. :grin:

  • Gestrickt habe ich mit 67 g Schachenmayr Regia Strata Color in der Farbe „04789“.
  • Nadel: 2,5 mm. Erst auf einer 100 cm langen KnitPro Carbonz mit Magic Loop, dann auf der Mini-Rundstricknadel von ChiaoGoo. Klappt gut, hätte ich nicht gedacht!
  • Fast 5 Monate habe ich dafür gebraucht. Oh je.
  • Gestrickt habe ich für mich, d.h. Größe 37.
  • Angeschlagen habe ich 64 Maschen (60 hätten aber auch gereicht).
  • Weil ich offensichtlich nicht zählen kann, sind meine Bündchen unterschiedlich breit geraten (20 und 25 Runden). Ribbeln wollte ich dann auch nicht mehr als ich es gemerkt habe. Ich war aber beleidigt, was zu einer Strickpause an den Socken führte.
  • Die Herzchenferse passt ziemlich gut auf meinen Fuß, also wurde sie es wieder. Die Fersenwand stricke ich aber nur 24 Reihen hoch.
  • Den Fuß hätte ich vielleicht ein bisschen länger stricken können, merke ich jetzt. Ja, ich wollte fertig werden, die Passform ist aber schon wichtig, ne?
  • Die Bandspitze gefällt mir optisch ziemlich gut, allerdings sitzt sie nicht ganz so schön. Liegt aber vielleicht auch am letzten Punkt.

Garn schön, Muster schön – nur mit der Kombination bin ich nicht so ganz glücklich. Ich finde, das Garn wirkt am besten im glatt rechts Teil (Ferse, Sohle und Spitze). Dieses Muster werde ich noch einmal einfarbig stricken und für meine anderen Strata Color Knäule werde ich wenig Muster wählen (ähnlich wie die Zigzagular Socks).

Trotzdem schöne Socken! Mein Paar Nr. 4 (Ravelry-Projekt).

Fertige Strickprojekte 2016 – bis jetzt!

Also. Ich will ja so ein bisschen einen auf Strickblog machen. Und was gehört dazu? Riiiischtisch, ich präsentiere, was ich so vor mich hinwerkle. Ersteinmal das, was ich 2016 schon fertiggestellt habe, denn ich war schon ein bisschen fleißig.

Ich halte mich für eine ziemlich langsame Strickerin. OK, es wird langsam besser, Übung macht den Meister. Seit Frühling 2014 stricke ich, immerhin schon über 2 Jahre.

Außerdem lese ich fürchterlich gerne auf Ravelry. Das ist wirklich unheimlich inspirierend – was habe ich da schon Anleitungen und Garne entdeckt! Hach! Und was hat mich das schon (Strick-)Zeit gekostet! Huh! Und Geld! Äh, ja. Ich heiße auf Ravelry übrigens auch Kullerchen. Ich pflege dort meinen Wollvorrat, meine Projekte und meine Queue, denn Ordnung muss sein!

Hier ist also der Schnellüberblick. Dafür dass ich so langsam bin, habe ich dieses Jahr doch schon einiges fertiggestellt. Ich habe immer mein Ravelry-Projekt verlinkt, da gibt es genauere Infos und mehr Fotos. Und Strickprojekte fotografieren ist eine Kunst für sich, die ich nicht beherrsche. Ich weiß.

Mäh-Mäh-Mütze

Baa-Ble Hat

Baa-ble Hat von Donna Smith, gestrickt aus der Big Merino Hug von Rosy Green Wool. Ein wunderschönes, weiches Garn von glücklichen Schafen. Ich habe die Mütze in weniger als einer Woche gestrickt – ha! Und ja, da sind Schafe auf der Mütze! Schafe!!! Wie süß!!! Quietsch!!! (Ja, ich bin über 30, wieso?)

Für den Boden, auf dem die Schafe stehen, hätte ich eine hellere Farbe nehmen sollen. Die schwarzen Schafsbeine sieht man auf dem dunkelbrauen Hintergrund fast gar nicht. Blöd. Aber wenn dieses Dunkelbraun „Kaffeebohne“ heißt, muss ich sie einfach stricken, oder? :caffienated:

Streifenmütze

Baby-Streifenmütze

Eine Babymütze, gestrickt aus Resten der Rosy Green Wool Big Merino Hug. Ich habe einfach mal drauflos gestrickt, damit das arme Kind auch mal was bekommt. Sieht man irgendwie, gell? Die Mütze hat eine ulkige Form und zu groß ist sie auch. Hoffentlich passt sie im nächsten Winter, denn sie ist so kuschelig!

Socken „Vestigial“

Socken Vestigial

Vestigial von Beata Jezek, gestrickt aus Lana Grossa Meilenweit Men in der Farbe „024“ mit dem Nadelspiel KnitPro Symfonie 2,5 mm. Größe 43.

Uah, Männersocken! Kann nicht jeder Größe 37 tragen? Farbe schön, Muster schön, trotzdem zog es sich eeewig! Über 14 Monate musste sich der glückliche Empfänger Dirk  gedulden bis er diese Socken in die Arme schließen – äh sich auf die Füße ziehen durfte.

Blunk, die Mütze

Blunk, die Mütze

Blunk the Hat von Martina Behm, gestrickt aus Schoppel-Wolle Pur in der Farbe „Herbstwind“. Wieder ein schnelles Projekt, keine 2 Wochen gebraucht. Eine raffinierte Mützenkonstruktion, da folgen noch mehr, denke ich. Vor allem passt das fertige Machwerk. Da könnte ich wirklich auch eine für das Kind stricken.

Samadhi

Samadhi

Samadhi von Martina Behm, gestrickt aus Dornröschen-Wolle Merinowolle in der Farbe „Mit kleinen Sonnenstrahlen“. Ein schönes kleines asymetrisches Dreieckstuch mit raffiniertem Rand aus nur 100 g Wolle. OK, 180 cm lang ist es schon, klein ist was anderes. Man könnte auch ganz einfach weiterstricken, dann wäre das Tuch (noch) größer.

Socken „Zigzagular Socks“

Socken Zigzagular Socks

Zigzagular Socks von Susie White, gestrickt aus Dornröschen-Wolle Dicke Sockenwolle in der Farbe „Hexentanz“ mit Magic Loop auf einer langen KnitPro Carbonz  3 mm Rundstricknadel. Größe 37 (hahaha!)

Ist die Färbung nicht schön? Sie wird nur zweimal im Jahr von der Färberin gefärbt (Halloween und Walpurgisnacht, glaube ich). Bei dem Männerüberschuss hier dachte ich mir an Holloween: das brauche ich jetzt! Das Muster ist perfekt: viel glattrechts um das Garn zu präsentieren und der schmale Zick-Zack-Musterstreifen um die Sache etwas interessanter zu machen. Die stricke ich nochmal!

Braidsmaid

Braidsmaid

Braidsmaid von Martina Behm, gestrickt aus Nature’s Luxury On Stage in der Farbe „Blue Hotel“.

Kennt ihr das? Ein*e Designer*in stellt ein neues Muster vor und ihr müsst es stricken? Genau dieses Modell aus genau diesem Garn in genau dieser Farbe? So ging es mir! Nur dachte ich mir: aus nur 2 Knäulen? Ist doch zu klein! Ich nehme lieber 3, die Größe ist ja anpassbar. Also 900 m Garn verstricken. Oh Gott, ich muss wahnsinnig gewesen sein. Denn eigentlich bin ich ja ungeduldig. Egal, stricke ich halt mal so vor mich hin. Projektbeginn April 2015, Projektende: Juli 2016. Puh, endlich! Aber eigentlich gar nicht sooo schlecht im Vergleich zu Dirks Socken…

Fazit: es wäre das perfekte Riesen-Kuscheltuch geworden, wenn – ja wenn! – mir nicht kurz vor Ende das Garn ausgegangen wäre! :cry: Es darf nicht wahr sein! :cry: Und ich hab doch zum Schluss sooo schnell gestrickt, damit ich vor dem Garn fertig bin. Haha.

Nach dem Waschen ist es nicht mehr ganz so schlimm und die Braidsmaid ist trotzdem ein Riesen-Kuscheltuch. Der rechte Zipfel auf dem Bild ist der mit dem überraschenden Ende. Der Winter kann kommen!

Ähm… Hallo?

Ja, hallo liebes Blog, sag bloß, dich gibt es immer noch? So ganz versteckt unter einer fast meterdicken Staubschicht? Ich musste in letzter Zeit oft an dich denken. Denn eigentlich hätte ich wieder Lust ein bisschen was zu schreiben. So ziemlich genau 5 Jahre sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Vieles ist passiert und ich bin erwachsen und vernünftig geworden. Mehr oder weniger. Mit Computer- und Technikkram beschäftige ich mich gar nicht mehr so sehr. Keine Lust und keine Zeit. Dafür aber mit anderen Dingen.

Die letzten Jahre kurz zusammengefasst:

  • Ich habe das Häkeln für mich entdeckt.
  • Ich habe das Stricken für mich entdeckt.
  • Wir haben ein Haus gebaut (bauen lassen).
  • Ich habe beschlossen, dass Stricken besser ist.
  • Ich habe eine ausgewachsene Wollsucht entwickelt.
  • Wir sind Eltern geworden.

Also: ich bin seit einigen Monaten in Elternzeit und stricke so vor mich hin. Darüber könnte ich schreiben. Wäre doch nicht schlecht? Mal schauen. Ein bisschen aufräumen müsste ich hier noch. Nur kenne ich mich nicht mehr so mit WordPress aus, ist schon zu lange her… Na, das krieg ich schon noch hin.

MacBook Pro – wie finde ich es denn?

Kurz gesagt: Genial und jeden verdammten Euro wert, jawoll!

Auführlicher: Ich liebe es, weil…

  • es zwar 17″ groß ist, aber trotzdem zierlicher aussieht als Dirks olles 15″ HP-Geschäftsnotebook.
  • wir zum Glück das matte Display genommen haben. Und ich sage nur: 1920×1200 Pixel, yay!
  • es ein Unibody-Gehäuse hat. Was sich hinter dem Begriff so alles versteckt! Es ist toll verarbeitet, hat kaum Nähte und wirkt sehr stabil.
  • ich zum ersten Mal mit einem Trackpad arbeiten kann! Sonst komme ich mit den Dingern nicht zurecht und will sofort eine Maus haben. Es ist groß mit viel Platz zum Rumfingern und die Gesten sind einfach genial. Zumindest die Gesten, die ich mir bis jetzt gemerkt habe. *hust*
  • der MagSafe-Stromanschluss für mich gemacht ist.
  • es eine beleuchtete Tastatur hat!
  • es einen leuchtenden Apfel hat! *kreisch*

Und die Magic Mouse ist auch toll! Gesten und endlich kein Ratsch-Ratsch mehr beim Scrollen. Liegt zuerst ein wenig komisch in der Hand, man gewöhnt sich aber dran.

Mac OS X Lion – Fazit:
Grundsätzlich bin ich zufrieden. Passt schon alles. Gesten und Mail sind toll, an Mission Control gewöhne ich mich noch. Launchpad braue ich nicht wirklich. Das wichtigste habe ich im Dock, sonst starte ich via Spotlight. Sortiert habe ich das Launchpad aber trotzdem.

Ich packe meinen Mac und nehme mit

Nun wartete also ein nigelnagelneues MacBook Pro 17″ darauf, von mir mit Leben gefüllt zu werden. Am Karton (und am Fehlen der DVD) sieht man’s schon: das MacBook Pro hat Lion drauf. Einen alten iMac voll mit Daten habe ich bereits, wie gehe ich nun am besten vor?

Das Zauberwort heißt Migrationsassistent in Kombination mit meinem Time Machine-Backup auf einer externen Festplatte. Da Lion noch so neu ist, entschied ich mich dafür, nur die Benutzerverzeichnisse zu migrieren und die Programme von Hand zu installieren, damit es keine Probleme gibt und alles auf dem neuesten Stand ist. Dabei habe ich nicht benötigte Programme gleich weggelassen.

Ich behaupte von mir, dass mein Library-Ordner recht gepflegt ist, also nicht so sehr viele Reste von alten Programmen. AppCleaner-ähnliche Tools und Spotlight helfen sehr dabei. Man sollte allerdings wissen, was man tut. Und nicht jeden Quatsch gleich installieren, so beugt man Vermüllung vor.

Das Migrieren der Daten ging recht flott – FireWire 800 ist beeindruckend! So waren alle meine Daten wieder da und alles ist fast wie auf dem iMac. Am längsten dauerte das Laden diverser Programme, denn unser DSL verdient seinen Namen eigentlich nicht.

Jetzt ist’s geschafft und ich widme mich meinen Angeb-Blogeinträgen. Ha! Nein, etwas nützliches möchte ich schon schreiben. Ein neues System ist natürlich ein wunderbarer Anlass um in sich zu gehen und zu überlegen, was man eigentlich an Programmen braucht. Bei mir ist es einigermaßen übersichtlich, würde ich sagen.

Meine Programme (alphabetisch, weil ich zu faul zum Sortieren bin):

1Password: Passwort-, Seriennummern- und geheime Notizen-Verwaltung. Totale Abhängigkeit, ohne 1Password wäre ich aufgeschmissen. Wer kann sich auch alle Passwörter merken, hä? Ich liebe es, ganz toll zu bedienen, Verwaltung in Gruppen, Schlagwörter, Plugins für diverse Browser, iOs-Version mit Synchronisation gibt’s auch.

Adium: Multi-Protokoll-Chatprogramm. Für meine seltenen Chat-Anfälle. Und: die Ente ist süß!

Aperture: Wahnsinns-mächtige Bilderverwaltung und -bearbeitung, auch RAWs usw. Bin gerade dabei mich einzuarbeiten, soll langfristig mein iPhoto ersetzen.

AppCleaner: Oben schon erwähnt. Hält den Mac sauber, denn jedes Mal, wenn man ein Programm löscht, entfernt AppCleaner auch die dazugehörigen Dateien aus dem Library-Ordner. Praktisch.

Automator: AppleScript für Doofe. Einfach zusammenklicken und es läuft!

Bookpedia: Da geht der Fami (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) mit mir durch. Gepflegtes Katalogisieren meiner Bücher. Immens wichtig!

Bowtie: Blendet stylish auf dem Schreibtisch das aktuell von iTunes gespielte Lied ein. So kann man iTunes minimieren. Will ja auch ein bisschen mein Hintergrundbild sehen. Ersetzt Coversutra auf dem Book.

Caffeine: Hält den Mac wach, wie der Name schon sagt. Also kein in den Ruhezustand gehen. Praktisch bei langwierigeren Aufgaben. Z.B. Aperture runterladen, während man zu Abend isst.

CDPedia: Bookpedia für CDs. Quasi mein Altbestand. Ist schon ewig her, seit ich meine letzte CD gekauft habe.

Cyberduck: Simples FTP-Programm.

DVDPedia: Bookpedia für DVDs.

Espresso: HTML-Editor, der noch etwas mehr kann, z.B. hochladen usw.

Exif-Tool: Exif-Daten ändern mit der Kommandozeile. Mächtig, aber Einarbeiten nötig. Evtl. mit Automator kombinieren.

Firefox: MEIN Web-Browser. Ich öffnete Safari nur, um ihn herunterzuladen. Das sagt ja wohl alles. Hier fühle ich mich zu Hause, denn er begleitete mich von Windows über Linux bis zu Mac OS X.

iFinance: Hier schreibe ich Haushaltsbuch. Mächtig!

iTunes: Musik-, Video- und-vieles-mehr- Abspiel-, (iPods-)Verwaltungs- und Einkaufs-Monster. Ich liebe es. Wirklich! Auch bei jedem Mac dabei.

MacStammbaum: Wenn ich mit der Ahnenforschung weitermache, dann hiermit.

Mactracker: Alles über jeden Mac. Historie und so.

Mail: Ich war schon immer mit dem Mac-OS-X-Standardmailprogramm glücklich. So einfach kann’s gehen.

Mediathek: Streams von ZDF, Arte, usw. angucken und runterladen.

Reeder: Mein aktueller RSS-Reader mit GoogleReader-Synchronisation.

Skype: Weil Dirk halt bei Skype ist. Video-Chat und so.

TextMate: Umfangreicher Texteditor.

The Unarchiver: ZIP-Programm.

Things: GTD. Ich zweckentfremde es etwas und erfasse, welche Bücher, Musik usw. ich eventuell kaufen will. Auch Suynchronisation mit iOS-Version

VLC: Videoplayer für alles, was Quick Time nicht kann.

Xee: Bildbetrachter

YummySoup!: Ja, ich verwalte alles, auch meine Rezepte, nämlich hiermit!

(Noch) Nicht (mehr) auf dem MacBook Pro, aber immer gerne genutzt:

iPhoto: Bilderverwaltung. Wurde bei mir durch Aperture ersetzt. Es leistete mir aber lange Jahre treue Dienste und ich mag es. Ist bei jedem Mac dabei.

Photoshop Elements 6: Bildbearbeitung.

Microsoft Office 2008: Sagt ja alles. Office halt.

Kaufentscheidungen

Fast 5 Jahre lang „arbeiten“ mein iMac und ich schon fast wunschlos glücklich zusammen. Mac OS X und ich, das passt einfach. Zuerst Tiger, dann Leopard und zuletzt Snow Leopard, alles machte der iMac mit. Klaglos. Keine Ahnung, wann ich das System zuletzt neu aufgesetzt habe. Muss ewig her sein. Wozu auch, wenn alles läuft. 5 Jahre alt ist er nun, der iMac. Zwischendurch bekam er ein RAM-Update spendiert und werkelte fröhlich weiter.

Seit wir aber die Nikon haben und ich häufiger RAW-Bearbeitung mache, merke ich doch, dass er langsam an die Grenzen seiner Kraft stößt. Ist ja auch ein älterer Herr. Wir nahmen und also vor, diesen Sommer nach einem Nachfolger zu schauen.

Nun ist Sommer (naja mehr oder weniger) und ihr könnt euch denken, was nun kommt. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, einen etwas längeren Artikel zu schreiben. Schließlich habe ich schon 5 Jahre Mac-Erfahrung auf dem Buckel, diese ließ ich selbstverständlich miteinfließen, obwohl wir nun zwei Meinungen unter einen Hut bringen mussten.

Dass es wieder ein Mac wird, war von Anfang an klar. Never change a running system und so. Und wir wollten im Apple Store bestellen, da wir hier in der Pampa wohnen und wir uns unseren Mac individuell zusammenstellen wollten.

Was wir (hauptsächlich ich) am Mac machen:

  • Internet mit allem, was dazu gehört (Surfen, RSS, Mail, Homepage, Blog…)
  • Bildbearbeitung und Verwaltung. Auch Raws. Ich liebäugelte mit Aperture.
  • Videos konvertieren.
  • Vielleicht mal nen Film bearbeiten. Die Nikon kann in HD aufnehmen.
  • Das alles und vieles mehr natürlich gleichzeitig.

Das soll der neue Mac haben und können:

  • Natürlich genug Leistung für uns.
  • Eine große, einigermaßen schnelle Festplatte oder SSD.
  • Dirk war recht neutral, aber ich äußerte den Wunsch nach einem Notebook. Man kann überall in der Wohnung rumhocken und „arbeiten“. Denn unser Büro ist nicht so gemütlich. Im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Ein Notebook kann man außerdem mit zu Muddi und Scheff / in den Urlaub usw. nehmen. Flexibel halt.
  • Der Bildschirm soll nicht zu klein sein. 15″ Minimum. Oder halt nen externen Monitor zum Notebook (aber eher nicht).
  • Superdrive. Ich gebe es zu, sehr oft braucht mans nicht, aber was wenn doch? Sei es wegen einer Software-CD (OK, da geht auch ein externes Laufwerk) oder wenn man unterwegs DVDs gucken möchte (Killer-Argument! Da will ich kein Externes mitschleifen!).
  • Eine Maus. Ich mag Trackpads nicht. Ich schiele schon lange zur Magic Mouse…
  • Außerdem soll er wieder mindestens 5 Jahre halten.

Wegen mangelnder Mobilität schieden also gleich folgende stationären Macs aus:

  • Mac Pro. Der wäre eh „leicht“ überdimensioniert gewesen. Außerdem zu teuer. Und einen Bildschirm hätten wir auch gebraucht.
  • Mac Mini. Das andere Extrem – zu mini! Ob wir mit dem 5 Jahre zufrieden wären? Auch wieder ein Bildschirm nötig.
  • iMac. Aber ehrlich: Wenn es auch ein stationärer Rechner hätte sein dürfen, hätten wir ihn genommen. Ich finde das Konzept „Bildschirm und Rechner in Einem“ nach wie vor genial. Und der hat richtig Leistung! Negativ: der glänzende Bildschirm.

Damit blieben also MacBook Air und MacBook Pro.

MacBook Air. Klein, schlank und leicht. Zu klein für uns. Das „größte“ Air kostet mehr als das kleinste Pro. Hat aber weder Superdrive noch Ethernet. Außerdem finde ich, dass ein Air nicht als Erstrechner taugt. Bei meiner Arbeitsweise sackt das bestimmt zusammen, wetten?

Also ein MacBook Pro. Puh. Die habe ich schon vor 5 Jahren angesabbelt. Und nun ist es endlich soweit! *Freu* Nur welches? Ich finde, es ist ein hervorragender Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung.

  • MacBook Pro 13″: Zu klein und zu schwach. Scheidet also aus.
  • MacBook Pro 15″: Noch zu klein? Hat einen SD-Kartenleser. Engere Wahl.
  • MacBook Pro 17″: Schon zu groß? Zu teuer? ExpressCard/34-Steckplatz war mir suspekt (was soll das sein?). Schloss ich aus.

Nun hatte ich mich schon auf das 15er eingestellt. Klar war:

  • den Standard-Arbeitsspeicher. RAM bei Apple ist zu teuer, aufstocken kann man später selbst.
  • keine SSD (512 GB kosten 1.200 € Aufpreis! Ich will aber Platz!)
  • Stattdessen lieber die 500 GB Festplatte mit 7.200 U/Min. Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Platz.
  • Blendfreier Bildschirm und damit hochauflösend. Wollen Notebook und keinen Spiegel.

Es ging nur noch um die Frage, ob den 2,0 GHz oder den 2,2 GHz.

  • 2,0 GHz. Vorteil: der Preis. Aber reicht die Leistung?
  • 2,2 GHz. Wirken sich die 0,2 GHz mehr wirklich so sehr aus? Hat aber die bessere Grafikkarte. Gut für Aperture & Co.?

Schwierige Entscheidung, nicht wahr? Nun schockte mich mein Mann mal wieder. Er hielt einen längeren Vortrag über Preis-Leistungsverhältnisse. Ein für uns angepasstes 15″ 2,2 GHz würde fast so viel kosten wie ein 17″, bei dem man aber den größeren Bildschirm, einen USB-Anschluss mehr und die (seiner Meinung nach) flexiblere ExpressCard/34-Schnittstelle hätte. Okay, hat er Recht, also den kleinen 15″. Nein, seine Schlussfolgerung war anders als meine: das 17″ sollten wir nehmen. Ich war perplex, wie man sich denken kann. Ob ich nicht einverstanden wäre? Äh, doch! Und ExpressCard/34? Doch nicht so übel. Kann man für alles Mögliche nehmen, Kartenleser, SSD, was auch immer. Also 17″. *Zitter*

So sah es dann aus:

  • 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
  • 4GB 1333MHz DDR3 SDRAM
  • 500 GB Serial-ATA mit 7200 U/Min.
  • 8-fach SuperDrive
  • Hochauflösendes blendfreies Widescreendisplay

In den Warenkorb kam außerdem die Magic Mouse. Hurra!

Am 25.07. haben wir bestellt und dann hieß es warten… Das Book kam aus China oder so, das dauerte. Selbstverständlich verfolgte ich den Status der Bestellung quasi ständig im Internet. Dirk machte sich sehr lustig über mich. Komischerweise wusste er aber auch immer Bescheid, wo sich das Päckchen gerade befand! :grin:

Am Donnerstag, 04.08. war es endlich soweit und ich konnte mich dem genüsslichen Auspacken und Einrichten des Systems widmen. :luv:

Motzeintrag

Humpf, jetzt reicht’s! Seit Dezember oder so habe ich ein Wochenendabo einer großen überregionalen Zeitung. Ich lese sie sehr gern, auch wenn ich manchmal Probleme habe, mit dem Lesen hinterher zu kommen. So. Nun bekommt es der Zusteller alle paar Wochen nicht auf die Reihe, mir die Zeitung zu liefern. Was habe ich schon reklamiert, es kommt immer das vorgefertigte Schreiben à la „Wir kümmern uns, blah“. Dann geht es ein paar Wochen gut, dann fehlt wieder ne Zeitung. Anscheinend überfordert das Wochenend-Abo den Zusteller oder was weiß ich. Aber wenn es angeboten wird, erwarte ich als Kunde, dass das auch funktioniert. Und jetzt reicht’s mir, will nicht alle paar Wochen reklamieren. Habe eine Kündigung verfasst, die geht am Montag in die Post. Schade, aber das hamse nun davon. :raisebrow:

Außerdem habe ich ungefähr eine Tonne Bilder zu bearbeiten und sortieren und viel zu wenig Zeit dafür. Hochzeit und so. Das Leben ist hart. :caffienated:

Hach, seufz, schmacht!

Ich mag keine Schnulzen, seien es Liebesromane oder -filme. Lieber ’nen gescheiten Krimi oder Thriller. Schuhe? Da bin ich mäßig beeindruckt. Schminken? Zu viel Präzisionsarbeit am Morgen. Tanzen? Talentfreie Zone. Das Kullerchen ist also meisten eher burschikos.

Aber manchmal, ganz selten, bin ich doch richtig Mädchen! :innocent: Heute zum Beispiel. Bei der „Hochzeit des Jahres“ von Kate & William saß ich schniefend und schluchzend vor dem Fernseher. Ja, ich stehe auf Hochzeiten! Ich habe extra ab 9 Uhr unseren Festplattenrekorder programmiert, damit ich auch ja nichts verpasse. Kam genau richtig zum Eheschwur vom Arbeiten nach Hause. Ach, Kates Kleid war sooo schön! Was für eine hübsche Braut! :kiss: Mit Muddi (normalerweise auch nicht so drauf) habe ich fast 45 min lang alles erörtert und analysiert. Scheen war’s!

Und zum Glück habe ich aufgenommen, so konnte ich einiges überspulen. Denn: könnte mal jemand diese lahmen, so genannten „Adelsexperten“ abschaffen“? Endsnervig! Mindestens 20 Mal wurde betont, dass Kates Kleid ja soooo gaaaanz anders aussah, als das von Diana damals vor 30 Jahren. Ach nee? Wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen! Außerdem: 80er Jahre! Hallo! Heutzutage kleidet man sich auch nicht mehr so. :scombust: Und „Haaach, ich bin mit XYZ blutsverwandt und war da (unbedeutendes Ereignis) eingeladen!“ Ja, was juckt mich das? Da fühlte sich aber wieder jemand wichtig! Will Hochzeit gucken! :devil: Wie ihr seht, bin ich doch nicht allzu geübt in royalen Ereignissen.

Aber nicht alle Familienmitglieder waren so angetan wie Muddi und ich.

Scheff: Ich hab ebs anschaue welle un uf alle Sender lauft der Mischd!
Ich: Isch aber scheen!
Scheff: Ja un? Bei mir het damals au nieme zugschaut!

Ich: Boh, schau mol des Kleid! Scheen!
Dirk: Ich weiß, hän sie vorhin im Radio brocht! :sleep:
Ich: … Oh, so scheen!
Dirk: Nä, sieht sch… aus!

In diesem Sinne: Männer! :dead:

Scheff gegen To Go

Der Scheff, ganz braver Chauffeur, hat die Muddi zum Arzt gebracht. Zum Warten ging er in den nächsten Supermarkt, um sich im dortigen Backshop einen Kaffee zu genehmigen.

Mitarbeiterin: Wollen Sie den zum Mitnehmen?
Scheff (höchst pikiert): Kaffee hän mir selber daheim!

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