MacBook Pro – wie finde ich es denn?

Kurz gesagt: Genial und jeden verdammten Euro wert, jawoll!

Auführlicher: Ich liebe es, weil…

  • es zwar 17″ groß ist, aber trotzdem zierlicher aussieht als Dirks olles 15″ HP-Geschäftsnotebook.
  • wir zum Glück das matte Display genommen haben. Und ich sage nur: 1920×1200 Pixel, yay!
  • es ein Unibody-Gehäuse hat. Was sich hinter dem Begriff so alles versteckt! Es ist toll verarbeitet, hat kaum Nähte und wirkt sehr stabil.
  • ich zum ersten Mal mit einem Trackpad arbeiten kann! Sonst komme ich mit den Dingern nicht zurecht und will sofort eine Maus haben. Es ist groß mit viel Platz zum Rumfingern und die Gesten sind einfach genial. Zumindest die Gesten, die ich mir bis jetzt gemerkt habe. *hust*
  • der MagSafe-Stromanschluss für mich gemacht ist.
  • es eine beleuchtete Tastatur hat!
  • es einen leuchtenden Apfel hat! *kreisch*

Und die Magic Mouse ist auch toll! Gesten und endlich kein Ratsch-Ratsch mehr beim Scrollen. Liegt zuerst ein wenig komisch in der Hand, man gewöhnt sich aber dran.

Mac OS X Lion – Fazit:
Grundsätzlich bin ich zufrieden. Passt schon alles. Gesten und Mail sind toll, an Mission Control gewöhne ich mich noch. Launchpad braue ich nicht wirklich. Das wichtigste habe ich im Dock, sonst starte ich via Spotlight. Sortiert habe ich das Launchpad aber trotzdem.

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Ich packe meinen Mac und nehme mit

Nun wartete also ein nigelnagelneues MacBook Pro 17″ darauf, von mir mit Leben gefüllt zu werden. Am Karton (und am Fehlen der DVD) sieht man’s schon: das MacBook Pro hat Lion drauf. Einen alten iMac voll mit Daten habe ich bereits, wie gehe ich nun am besten vor?

Das Zauberwort heißt Migrationsassistent in Kombination mit meinem Time Machine-Backup auf einer externen Festplatte. Da Lion noch so neu ist, entschied ich mich dafür, nur die Benutzerverzeichnisse zu migrieren und die Programme von Hand zu installieren, damit es keine Probleme gibt und alles auf dem neuesten Stand ist. Dabei habe ich nicht benötigte Programme gleich weggelassen.

Ich behaupte von mir, dass mein Library-Ordner recht gepflegt ist, also nicht so sehr viele Reste von alten Programmen. AppCleaner-ähnliche Tools und Spotlight helfen sehr dabei. Man sollte allerdings wissen, was man tut. Und nicht jeden Quatsch gleich installieren, so beugt man Vermüllung vor.

Das Migrieren der Daten ging recht flott – FireWire 800 ist beeindruckend! So waren alle meine Daten wieder da und alles ist fast wie auf dem iMac. Am längsten dauerte das Laden diverser Programme, denn unser DSL verdient seinen Namen eigentlich nicht.

Jetzt ist’s geschafft und ich widme mich meinen Angeb-Blogeinträgen. Ha! Nein, etwas nützliches möchte ich schon schreiben. Ein neues System ist natürlich ein wunderbarer Anlass um in sich zu gehen und zu überlegen, was man eigentlich an Programmen braucht. Bei mir ist es einigermaßen übersichtlich, würde ich sagen.

Meine Programme (alphabetisch, weil ich zu faul zum Sortieren bin):

1Password: Passwort-, Seriennummern- und geheime Notizen-Verwaltung. Totale Abhängigkeit, ohne 1Password wäre ich aufgeschmissen. Wer kann sich auch alle Passwörter merken, hä? Ich liebe es, ganz toll zu bedienen, Verwaltung in Gruppen, Schlagwörter, Plugins für diverse Browser, iOs-Version mit Synchronisation gibt’s auch.

Adium: Multi-Protokoll-Chatprogramm. Für meine seltenen Chat-Anfälle. Und: die Ente ist süß!

Aperture: Wahnsinns-mächtige Bilderverwaltung und -bearbeitung, auch RAWs usw. Bin gerade dabei mich einzuarbeiten, soll langfristig mein iPhoto ersetzen.

AppCleaner: Oben schon erwähnt. Hält den Mac sauber, denn jedes Mal, wenn man ein Programm löscht, entfernt AppCleaner auch die dazugehörigen Dateien aus dem Library-Ordner. Praktisch.

Automator: AppleScript für Doofe. Einfach zusammenklicken und es läuft!

Bookpedia: Da geht der Fami (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) mit mir durch. Gepflegtes Katalogisieren meiner Bücher. Immens wichtig!

Bowtie: Blendet stylish auf dem Schreibtisch das aktuell von iTunes gespielte Lied ein. So kann man iTunes minimieren. Will ja auch ein bisschen mein Hintergrundbild sehen. Ersetzt Coversutra auf dem Book.

Caffeine: Hält den Mac wach, wie der Name schon sagt. Also kein in den Ruhezustand gehen. Praktisch bei langwierigeren Aufgaben. Z.B. Aperture runterladen, während man zu Abend isst.

CDPedia: Bookpedia für CDs. Quasi mein Altbestand. Ist schon ewig her, seit ich meine letzte CD gekauft habe.

Cyberduck: Simples FTP-Programm.

DVDPedia: Bookpedia für DVDs.

Espresso: HTML-Editor, der noch etwas mehr kann, z.B. hochladen usw.

Exif-Tool: Exif-Daten ändern mit der Kommandozeile. Mächtig, aber Einarbeiten nötig. Evtl. mit Automator kombinieren.

Firefox: MEIN Web-Browser. Ich öffnete Safari nur, um ihn herunterzuladen. Das sagt ja wohl alles. Hier fühle ich mich zu Hause, denn er begleitete mich von Windows über Linux bis zu Mac OS X.

iFinance: Hier schreibe ich Haushaltsbuch. Mächtig!

iTunes: Musik-, Video- und-vieles-mehr- Abspiel-, (iPods-)Verwaltungs- und Einkaufs-Monster. Ich liebe es. Wirklich! Auch bei jedem Mac dabei.

MacStammbaum: Wenn ich mit der Ahnenforschung weitermache, dann hiermit.

Mactracker: Alles über jeden Mac. Historie und so.

Mail: Ich war schon immer mit dem Mac-OS-X-Standardmailprogramm glücklich. So einfach kann’s gehen.

Mediathek: Streams von ZDF, Arte, usw. angucken und runterladen.

Reeder: Mein aktueller RSS-Reader mit GoogleReader-Synchronisation.

Skype: Weil Dirk halt bei Skype ist. Video-Chat und so.

TextMate: Umfangreicher Texteditor.

The Unarchiver: ZIP-Programm.

Things: GTD. Ich zweckentfremde es etwas und erfasse, welche Bücher, Musik usw. ich eventuell kaufen will. Auch Suynchronisation mit iOS-Version

VLC: Videoplayer für alles, was Quick Time nicht kann.

Xee: Bildbetrachter

YummySoup!: Ja, ich verwalte alles, auch meine Rezepte, nämlich hiermit!

(Noch) Nicht (mehr) auf dem MacBook Pro, aber immer gerne genutzt:

iPhoto: Bilderverwaltung. Wurde bei mir durch Aperture ersetzt. Es leistete mir aber lange Jahre treue Dienste und ich mag es. Ist bei jedem Mac dabei.

Photoshop Elements 6: Bildbearbeitung.

Microsoft Office 2008: Sagt ja alles. Office halt.

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Kaufentscheidungen

Fast 5 Jahre lang “arbeiten” mein iMac und ich schon fast wunschlos glücklich zusammen. Mac OS X und ich, das passt einfach. Zuerst Tiger, dann Leopard und zuletzt Snow Leopard, alles machte der iMac mit. Klaglos. Keine Ahnung, wann ich das System zuletzt neu aufgesetzt habe. Muss ewig her sein. Wozu auch, wenn alles läuft. 5 Jahre alt ist er nun, der iMac. Zwischendurch bekam er ein RAM-Update spendiert und werkelte fröhlich weiter.

Seit wir aber die Nikon haben und ich häufiger RAW-Bearbeitung mache, merke ich doch, dass er langsam an die Grenzen seiner Kraft stößt. Ist ja auch ein älterer Herr. Wir nahmen und also vor, diesen Sommer nach einem Nachfolger zu schauen.

Nun ist Sommer (naja mehr oder weniger) und ihr könnt euch denken, was nun kommt. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, einen etwas längeren Artikel zu schreiben. Schließlich habe ich schon 5 Jahre Mac-Erfahrung auf dem Buckel, diese ließ ich selbstverständlich miteinfließen, obwohl wir nun zwei Meinungen unter einen Hut bringen mussten.

Dass es wieder ein Mac wird, war von Anfang an klar. Never change a running system und so. Und wir wollten im Apple Store bestellen, da wir hier in der Pampa wohnen und wir uns unseren Mac individuell zusammenstellen wollten.

Was wir (hauptsächlich ich) am Mac machen:

  • Internet mit allem, was dazu gehört (Surfen, RSS, Mail, Homepage, Blog…)
  • Bildbearbeitung und Verwaltung. Auch Raws. Ich liebäugelte mit Aperture.
  • Videos konvertieren.
  • Vielleicht mal nen Film bearbeiten. Die Nikon kann in HD aufnehmen.
  • Das alles und vieles mehr natürlich gleichzeitig.

Das soll der neue Mac haben und können:

  • Natürlich genug Leistung für uns.
  • Eine große, einigermaßen schnelle Festplatte oder SSD.
  • Dirk war recht neutral, aber ich äußerte den Wunsch nach einem Notebook. Man kann überall in der Wohnung rumhocken und “arbeiten”. Denn unser Büro ist nicht so gemütlich. Im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß. Ein Notebook kann man außerdem mit zu Muddi und Scheff / in den Urlaub usw. nehmen. Flexibel halt.
  • Der Bildschirm soll nicht zu klein sein. 15″ Minimum. Oder halt nen externen Monitor zum Notebook (aber eher nicht).
  • Superdrive. Ich gebe es zu, sehr oft braucht mans nicht, aber was wenn doch? Sei es wegen einer Software-CD (OK, da geht auch ein externes Laufwerk) oder wenn man unterwegs DVDs gucken möchte (Killer-Argument! Da will ich kein Externes mitschleifen!).
  • Eine Maus. Ich mag Trackpads nicht. Ich schiele schon lange zur Magic Mouse…
  • Außerdem soll er wieder mindestens 5 Jahre halten.

Wegen mangelnder Mobilität schieden also gleich folgende stationären Macs aus:

  • Mac Pro. Der wäre eh “leicht” überdimensioniert gewesen. Außerdem zu teuer. Und einen Bildschirm hätten wir auch gebraucht.
  • Mac Mini. Das andere Extrem – zu mini! Ob wir mit dem 5 Jahre zufrieden wären? Auch wieder ein Bildschirm nötig.
  • iMac. Aber ehrlich: Wenn es auch ein stationärer Rechner hätte sein dürfen, hätten wir ihn genommen. Ich finde das Konzept “Bildschirm und Rechner in Einem” nach wie vor genial. Und der hat richtig Leistung! Negativ: der glänzende Bildschirm.

Damit blieben also MacBook Air und MacBook Pro.

MacBook Air. Klein, schlank und leicht. Zu klein für uns. Das “größte” Air kostet mehr als das kleinste Pro. Hat aber weder Superdrive noch Ethernet. Außerdem finde ich, dass ein Air nicht als Erstrechner taugt. Bei meiner Arbeitsweise sackt das bestimmt zusammen, wetten?

Also ein MacBook Pro. Puh. Die habe ich schon vor 5 Jahren angesabbelt. Und nun ist es endlich soweit! *Freu* Nur welches? Ich finde, es ist ein hervorragender Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung.

  • MacBook Pro 13″: Zu klein und zu schwach. Scheidet also aus.
  • MacBook Pro 15″: Noch zu klein? Hat einen SD-Kartenleser. Engere Wahl.
  • MacBook Pro 17″: Schon zu groß? Zu teuer? ExpressCard/34-Steckplatz war mir suspekt (was soll das sein?). Schloss ich aus.

Nun hatte ich mich schon auf das 15er eingestellt. Klar war:

  • den Standard-Arbeitsspeicher. RAM bei Apple ist zu teuer, aufstocken kann man später selbst.
  • keine SSD (512 GB kosten 1.200 € Aufpreis! Ich will aber Platz!)
  • Stattdessen lieber die 500 GB Festplatte mit 7.200 U/Min. Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Platz.
  • Blendfreier Bildschirm und damit hochauflösend. Wollen Notebook und keinen Spiegel.

Es ging nur noch um die Frage, ob den 2,0 GHz oder den 2,2 GHz.

  • 2,0 GHz. Vorteil: der Preis. Aber reicht die Leistung?
  • 2,2 GHz. Wirken sich die 0,2 GHz mehr wirklich so sehr aus? Hat aber die bessere Grafikkarte. Gut für Aperture & Co.?

Schwierige Entscheidung, nicht wahr? Nun schockte mich mein Mann mal wieder. Er hielt einen längeren Vortrag über Preis-Leistungsverhältnisse. Ein für uns angepasstes 15″ 2,2 GHz würde fast so viel kosten wie ein 17″, bei dem man aber den größeren Bildschirm, einen USB-Anschluss mehr und die (seiner Meinung nach) flexiblere ExpressCard/34-Schnittstelle hätte. Okay, hat er Recht, also den kleinen 15″. Nein, seine Schlussfolgerung war anders als meine: das 17″ sollten wir nehmen. Ich war perplex, wie man sich denken kann. Ob ich nicht einverstanden wäre? Äh, doch! Und ExpressCard/34? Doch nicht so übel. Kann man für alles Mögliche nehmen, Kartenleser, SSD, was auch immer. Also 17″. *Zitter*

So sah es dann aus:

  • 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
  • 4GB 1333MHz DDR3 SDRAM
  • 500 GB Serial-ATA mit 7200 U/Min.
  • 8-fach SuperDrive
  • Hochauflösendes blendfreies Widescreendisplay

In den Warenkorb kam außerdem die Magic Mouse. Hurra!

Am 25.07. haben wir bestellt und dann hieß es warten… Das Book kam aus China oder so, das dauerte. Selbstverständlich verfolgte ich den Status der Bestellung quasi ständig im Internet. Dirk machte sich sehr lustig über mich. Komischerweise wusste er aber auch immer Bescheid, wo sich das Päckchen gerade befand! :grin:

Am Donnerstag, 04.08. war es endlich soweit und ich konnte mich dem genüsslichen Auspacken und Einrichten des Systems widmen. :luv:

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Motzeintrag

Humpf, jetzt reicht’s! Seit Dezember oder so habe ich ein Wochenendabo einer großen überregionalen Zeitung. Ich lese sie sehr gern, auch wenn ich manchmal Probleme habe, mit dem Lesen hinterher zu kommen. So. Nun bekommt es der Zusteller alle paar Wochen nicht auf die Reihe, mir die Zeitung zu liefern. Was habe ich schon reklamiert, es kommt immer das vorgefertigte Schreiben à la “Wir kümmern uns, blah”. Dann geht es ein paar Wochen gut, dann fehlt wieder ne Zeitung. Anscheinend überfordert das Wochenend-Abo den Zusteller oder was weiß ich. Aber wenn es angeboten wird, erwarte ich als Kunde, dass das auch funktioniert. Und jetzt reicht’s mir, will nicht alle paar Wochen reklamieren. Habe eine Kündigung verfasst, die geht am Montag in die Post. Schade, aber das hamse nun davon. :raisebrow:

Außerdem habe ich ungefähr eine Tonne Bilder zu bearbeiten und sortieren und viel zu wenig Zeit dafür. Hochzeit und so. Das Leben ist hart. :caffienated:

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Hach, seufz, schmacht!

Ich mag keine Schnulzen, seien es Liebesromane oder -filme. Lieber ‘nen gescheiten Krimi oder Thriller. Schuhe? Da bin ich mäßig beeindruckt. Schminken? Zu viel Präzisionsarbeit am Morgen. Tanzen? Talentfreie Zone. Das Kullerchen ist also meisten eher burschikos.

Aber manchmal, ganz selten, bin ich doch richtig Mädchen! :innocent: Heute zum Beispiel. Bei der “Hochzeit des Jahres” von Kate & William saß ich schniefend und schluchzend vor dem Fernseher. Ja, ich stehe auf Hochzeiten! Ich habe extra ab 9 Uhr unseren Festplattenrekorder programmiert, damit ich auch ja nichts verpasse. Kam genau richtig zum Eheschwur vom Arbeiten nach Hause. Ach, Kates Kleid war sooo schön! Was für eine hübsche Braut! :kiss: Mit Muddi (normalerweise auch nicht so drauf) habe ich fast 45 min lang alles erörtert und analysiert. Scheen war’s!

Und zum Glück habe ich aufgenommen, so konnte ich einiges überspulen. Denn: könnte mal jemand diese lahmen, so genannten “Adelsexperten” abschaffen”? Endsnervig! Mindestens 20 Mal wurde betont, dass Kates Kleid ja soooo gaaaanz anders aussah, als das von Diana damals vor 30 Jahren. Ach nee? Wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen! Außerdem: 80er Jahre! Hallo! Heutzutage kleidet man sich auch nicht mehr so. :scombust: Und “Haaach, ich bin mit XYZ blutsverwandt und war da (unbedeutendes Ereignis) eingeladen!” Ja, was juckt mich das? Da fühlte sich aber wieder jemand wichtig! Will Hochzeit gucken! :devil: Wie ihr seht, bin ich doch nicht allzu geübt in royalen Ereignissen.

Aber nicht alle Familienmitglieder waren so angetan wie Muddi und ich.

Scheff: Ich hab ebs anschaue welle un uf alle Sender lauft der Mischd!
Ich: Isch aber scheen!
Scheff: Ja un? Bei mir het damals au nieme zugschaut!

Ich: Boh, schau mol des Kleid! Scheen!
Dirk: Ich weiß, hän sie vorhin im Radio brocht! :sleep:
Ich: … Oh, so scheen!
Dirk: Nä, sieht sch… aus!

In diesem Sinne: Männer! :dead:

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Scheff gegen To Go

Der Scheff, ganz braver Chauffeur, hat die Muddi zum Arzt gebracht. Zum Warten ging er in den nächsten Supermarkt, um sich im dortigen Backshop einen Kaffee zu genehmigen.

Mitarbeiterin: Wollen Sie den zum Mitnehmen?
Scheff (höchst pikiert): Kaffee hän mir selber daheim!

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Neues Theme: TwentyTen

Endlich ist es vollbracht! Ich habe mich schon lange an Freshy 2 sattgesehen, aber bisher hat mir immer die Zeit gefehlt, meinem Blog einen neuen Look zu verpassen. Aber: Zeit muss man sich halt nehmen!

Die Idee war simpel: TwentyTen, das WordPress-Standardtheme, sieht schon mal ganz gut aus. Also muss ich nur ein paar Feinheiten vornehmen, vor allem sämtliche Serifen-Schriften rausschmeißen. Das löste ich mittels Child-Theme, damit das ganze auch Update-sicher wird. Kein Problem.

Was mich aber schier zur Verzweiflung brachte, war meine mühsam eingefügte Smilie-Box im Kommentar-Formular. Stellte nämlich fest, dass das Kommentarformular in TwentyTen nicht mehr direkt in der comments.php steht, sondern mittels

?php comment_form(); ?

aufgerufen wird. Gah. Und wie kriege ich meine Smilies so hübsch rein wie früher? Ich habe versucht, mir PHP bzw. WordPress-Interna-Profiwissen anzulesen, aber ich bin zu blöd dazu. :dead: Jetzt isses gesagt, ich gebe es zu! Habe nun das leicht abgewandelte Kommentar-Formular aus Freshy 2 in mein Child-Theme kopiert. Mir ist einfach nichts blöderes eingefallen.

Ja, liebe WordPress-Profis, der Code in der comments.php ist mit eurer “neuen” Methode kompakter und übersichtlicher. Leider kapieren nun Fast-Laien wie ich, die nur eine Kleinigkeit einfügen wollen, nichts mehr. Herzlichen Dank dafür! :thumbsdown:

Jedenfalls erstrahlt Kullerchen.de jetzt in neuem Look! Meine Galerie läuft – übrigens schon etwas länger – unter NextGen-Gallery! Habe noch nicht alle Bilder eingepflegt, aber ich mache Fortschritte. Links auf die Galerie in alten Blogeinträgen werde ich noch nach und nach ändern.

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Abschied und Willkommen

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr etwas neues bekommt und dafür etwas altes, aber liebgewonnenes aufgeben müsst? Das “Neue” ist aufregend, ungewohnt und komfortabel und hat entsprechend viel Geld gekostet. Aufgrund seiner langen Lebenszeit leidet das “Alte” unter Verschleiß, hat viele Macken und es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Wartungsarbeiten anstehen. Aber es hat euch lange Zeit immer treu begleitet, ihr habt viel zusammen erlebt, schönes und ärgerliches. Es wurde zu einer Konstante in euerem Leben, eine Art Freund.

So geht es mir gerade. Nach bald 8 gemeinsamen Jahren musste ich mich von meinem heiß und innig geliebten Fiat trennen. Er hat fast sein halbes Autoleben (fast 16 J.) bei mir verbracht. Und was haben wir alles zusammen erlebt…! Vor zwei Jahren unterhielt er uns mit einer kaputten Kupplung, einem kaputten Anlasser und Batterie sowie Rostlöchern im Unterboden. Und der Geräuschpegel seines Auspuffs machte mir in letzter Zeit mal wieder Sorgen. Aber im Ernst: in den Alter darf doch sowas mal passieren!

Lieber Fiat, ich danke dir

… für die “Liebe auf den ersten Blick” als ich dich im August 2003 als Führerschein-Frischling das erste Mal sah.
… dass du mich mit Julia & Gepäck nach dem Abi mit Tonnen von Gepäck in den Urlaub nach Bayern und zurück gebracht hast
… dass du mich mehrere Male nach Calw und wieder heim gebracht hast, wenn mir der Zug einfach zu blöde war
… dass du mich ganz, ganz oft zu Dirk und wieder zurück zu Muddi und Scheff gebracht hast
… dass du mich mit einer stabilen Fast-Vollbremsung (ohne ABS!) bei 130 km/h auf der Autobahn vor schweren Verletzungen und noch schlimmerem bewahrt hast (Ich war auf der linken Spur gerade am Überholen, als die Tante plötzlich meinte, sie müsse ohne zu Schauen die rechte Spur räumen, weil gerade jemand auffahren wollte. Nur durch besagte Fast-Vollbremsung konnte ich einen Crash verhindern. Ich dachte, jetzt ist es vorbei… :scombust: )
… dass du in unserer gemeinsamen Zeit nur 2x nicht anspringen wolltest. Einmal war ich selbst schuld (Innenraumbeleuchtung…), einmal war die Batterie samt Anlasser hinüber.

Fiats Nachfolger seit genau einer Woche ist mein Citroen C3 VTi 95 Tendance (mit USB-Box und Bluetooth!) in Rot. Und so happy ich mit meinem Citroenchen bin (er ist wirklich, wirklich toll!), ich fühle mich doch so, als hätte ich einen Freund verraten und abgeschoben. Gegen was Jüngeres eingetauscht quasi. :cry:

Ich hoffe, mein Fiatchen findet noch einmal einen netten Besitzer, wo er einen schönen Auto-Lebensabend verbringen kann. An Schrottpresse mag ich gar nicht denken… :sblank: Als mein allererstes Auto wird er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Ja, das klingt alles unheimlich rührselig und kitschig. Und nein, er ist nicht “nur ein Auto”.

In diesem Sinne auch: Willkommen Citroenchen, auf ein mindestens ebenso langes Autoleben! :caffienated:

Galerie: Citroen C3

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Angry Birds Geburtstagskuchen

So unglaublich genial und süß! Welche Fummel-Arbeit dahintersteckt um die kleinen Vögelchen und Schweinchens hinzukriegen! Und das Ding funktioniert! Und wie der kleine Ben sich über seinen Kuchen freut! Bin total hin und weg! :luv:

Angry Birds ist übrigens eines meiner Lieblingsspiele für den Touch! :thumbsup:

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Plätzchen backen 2010

Plätzchen

Ich liebe Backen! :luv: Und nach zweijähriger Plätzchen-Back-Pause musste mein armer Eheman dran glauben und mir assistieren. Ich gab mich auch ganz bescheiden und habe nur 3 halbe Rezepte gebacken.

Spritzgebäck nach Omas Original-Rezept: Immer wieder toll – aber dieses Jahr sind sie mir ganz besonders gut gelungen! So lecker waren sie noch nie!
Dirk: Bestimmt nur, will sie so gut durchdrillt wore sin! :cool:
Naja, wie er meint…

Vanillekipferl: Neu ausprobiert nach einem ganz leicht abgewandelten Rezept aus dem Brigitte-Plätzchen-Heftchen. Sehr gut gelungen! Nehme ich doch glatt in mein Repertoire auf! Einziges Manko: das Formen! Betrachtet mal das schön geformte Kipferl auf dem Haufen obendrauf und im Vergleich dazu das leicht – äääh – Merkwürdige links darunter. Und jetzt ratet mal, welches Dirk gemacht hat und welches ich. Kleiner Tipp: mein Gehilfe ist jetzt noch viel eingebildeter! :grin:
Dirk: Des isch doch einfach! Hesch früher nid mit Knete gspielt?
Ich: Ha doch! (Erinnere mich an diverse Knet-Schweinereien meinerseits.) Was het des do damit zum tue?
Dirk: Ja, hesch do nid so Sache gformt?
Ich: Nee!
Klein-Sandra war nämlich feinmotorisch noch unbegabter als Immer-Noch-Klein-Sandra. Und ich sah Klein-Dirk vor mir, der mit grüner Knete die perfektesten Kipferl formte. Gnah!

Zimtsterne, auch aus dem Brigtte-Heftchen: Mit denen bin ich nicht so zufrieden. Weil Dirk in der Musikprobe war, habe ich sie im Alleingang gemacht – und dafür sehen sie wirklich toll aus! Aber der Geschmack ist ausbaufähig. Vielleicht hätten sie länger backen müssen? Sie haben nämlich eine leicht gummiartige Konsistenz. Und nach Zimt schmecken sie auch nicht, obwohl ich großzügig dosiert habe.
Dirk: Schu klar, dass die nid gut sind. Do war ich schließliCHHRR nid beteiligt!

Meine frühere Assistentin (Muddi) war da irgendwie bescheidener, echt wahr. Dafür kriegen sie und der Scheff ein Überraschungspäckchen mit unseren Erzeugnissen. Hoffentlich kommt das heil an…

Und noch was:
Liebe Brigitte-Redaktion!
Glaubt bloß nicht, ich nicht bemerkt, dass ihr die beiden oben genannten Rezepte schon mal veröffentlicht habt und zwar 2003! Ha!

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